Mehr Details zur «Verkauften Braut» im Schloss Schloss Hallwyl - Am 27. Oktober findet im Mehrzweckraum des Schlosses ein öffentlicher Informationsabend zur Open-Air-Opern-Produktion 2009 statt. (Aargauer Zeitung, Fritz Thut, 24.09.2008) Noch dauert es rund 300 Tage bis zur Premiere der dritten Open-Air-Opern-Produktion im Hof von Schloss Hallwyl. Hinter den Kulissen wird bereits fleissig am Projekt gearbeitet und immer mehr Details rund um «Die verkaufte Braut» werden bekannt. Am Montag, 27. Oktober, findet ein öffentlicher Informationsabend statt, an dem auch Möglichkeiten für die freiwillige Mitarbeit aufgezeigt werden. Nach Mozarts «Die Entführung aus dem Serail» im kantonalen Jubiläumsjahr 2003 und Bizets «Die Schöne von Perth» 2006 kommt es im nächsten Jahr, zwischen dem 24. Juli und dem 22. August, im Innenhof von Schloss Hallwyl zu 18 Vorstellungen von Bedrich Smetanas «Die verkaufte Braut». Bereits jetzt darf man sich auf ein musikalisches Feuerwerk mit vielen eingängigen oder gar weitherum bekannten Melodien und einer turbulenten Handlung freuen. Viele bekannte Gesichter Vielversprechend ist auch die Tatsache, dass in der Leitung wieder viele bekannte Gesichter der Produktion von 2006 auftauchen. Die musikalische Leitung obliegt wieder Douglas Bostock, der das Aargauer Symphonie-Orchester dirigieren wird. Regie führt wie bei «Der Schönen» der renommierte Theatermann und Heimweh-Aargauer Peter Schweiger. Auch bei Bühnenbild (Simone Baumgartner), Kostümen (Bernhard Duss), Studienleitung (Andres Joho), Choreinstudierung (Jürg Hämmerli), Korrepetition (Keiko Kobayashi) und Dramaturgie (Regina Heer) kann man wieder auf Kräfte zählen, die bereits vor zwei Jahren mitwirkten. «Man kann sicher sagen, dass ‹Die Schöne› positive Spuren hinterlassen hat», wertet Projektleiter Christoph Risi dieses Wiedersehen positiv und hat «ein gutes Gefühl», weil er wieder auf «ein bewährtes Team» zählen kann. Premiere von Valentin Gloor Ebenfalls «zusammen» ist das Solisten-Ensemble. Wobei Risi hier sehr zurückhaltend mit dem Bekanntgeben von Namen ist, weil noch nicht alle definitiven Zusagen und unterzeichneten Verträge vorliegen. Gemäss dem Projektleiter darf man sich aber auf mindestens zwei Solisten freuen, die bereits einmal im Schloss Hallwyl aufgetreten sind. Erstmals im Wasserschloss dabei ist Valentin Johannes Gloor, der in der Rolle des Wenzel debütieren wird. Für ihn, den man im Aargau von Lieder- und sonstigen Auftritten her bestens kennt, ist das Mitwirken bei der «Verkauften Braut» eine Rückkehr zu den Wurzeln: «Das ist ein wenig krass formuliert», wehrt der in Winterthur wohnhafte Tenor ab, doch ist er › der Familienname verräts › ein gebürtiger Seetaler: «Mein Heimatort ist Seon.» Möglichkeiten zur Mithilfe Spätestens, wenn am Montag, 27. Oktober, um 19 Uhr die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand des «Braut»-Projektes informiert wird, sollen alle Rollen endgültig besetzt sein. Ansonsten will man an diesem Abend im Mehrzweckraum des Schlosses auch darüber orientieren, wie man als stiller Helfer im Hintergrund zum Erfolg der dritten Hallwyl-Oper beitragen kann. An dieser Informations-Veranstaltung werden im Übrigen neben den Projektverantwortlichen auch Regisseur Peter Schweiger und Trägervereinspräsidentin Esther Egger zugegen sein.
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