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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Der neue Mann vorne links

 

Das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) hat die Position des Konzertmeisters mit dem Münchner Geiger Ulrich Poschner besetzt.

 

(Mittellandzeitung, Elisabeth Feller, 02.05.2008)


Neugierig wird man ihn mustern, den Mann vorne links. Zwar hat er schon bei früheren Projekten des Aargauer Symphonie-Orchesters mitgemacht, doch mit Beginn des 5. Zyklus am 18. Mai im Kultur- und Kongresshaus Aarau ist der 32-jährige Ulrich Poschner neuer Konzertmeister des ASO.

Der gebürtige Münchner freut sich über die Verpflichtung in einem Klangkörper, in dem viele Freunde von ihm sitzen und dessen «grosse Energie» er bereits schätzen gelernt hat. Poschners Engagement beim ASO lässt sich ausgezeichnet mit seiner Teilzeitstelle beim Luzerner Sinfonieorchester vereinbaren, was einem Musiker entspricht, dem es ein elementares Bedürfnis ist, «breit gefächert zu arbeiten». So versteht Poschner sein Mitwirken in Kammer- oder Sinfonieorchestern, in Duos, Trios oder anderen kleineren Formationen vor allem als Chance, «mit Musik aus jeder Epoche Bekanntschaft zu machen und dabei lebendig zu bleiben».

Das schiere Vergnügen darob ist hörbar. Kein Zweifel: Ulrich Poschner ist ein Vollblutmusiker. Der Weg dazu war mit Musiker-Eltern vorgezeichnet. «Es war schon immer klar, dass ich ein Instrument erlernen würde, bloss war nicht klar, welches es sein würde», sagt Poschner. Dass er dann die Violine wählte - oder sie ihn -, führt der sympathische Musiker unter anderem auf «das wunderbar Gesangliche» dieses Instruments zurück. «Kennen Sie einen Komponisten, der je auf ein Werk für die Geige verzichtet hätte?», fragt er mit einem Lächeln.

Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart stehen diesbezüglich weit oben, «wiewohl die beiden nicht immer geigerisch geschrieben haben», wie der Musiker betont. «Aber was sie erreicht haben, ist wirklich beeindruckend». Ulrich Poschners sprachliche Färbung verweist weniger auf einen bayrischen denn auf einen wienerischen Hintergrund. Tatsächlich studierte der Münchner während fünf Jahren an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban-Berg-Quartetts. «Für mich war diese Zeit nicht nur eine Musik-, sondern auch eine Lebensschule. Ich habe dank Günter Pichler gemerkt, was es heisst, in einem Streichquartett, dem wohl Schwierigsten, zu spielen.»

Die Studienjahre in Wien haben Ulrich Poschner «extrem geprägt. Ich war dort so oft im Konzert, wie ich es wohl nie mehr in meinem Leben sein werde.» Dass der künstlerische Weg dann vom grossen Wien ins kleine Bern führte, hatte einen Grund: Igor Ozim. In der Solistenklasse des berühmten Pädagogen rundete Poschner seine Ausbildung ab. An seinem Lehrer bewundert der Schüler eine «unglaubliche Energie, die ihn immerzu neue Wege suchen lässt.»

Wer weiss, vielleicht färbt Igor Ozims Energie auch weiter ab auf seinen einstigen Schüler, zum Beispiel am 18., 20., 21. und 23. Mai, wenn Ulrich Poschner erstmals als neuer ASO-Konzertmeister auf den Podien in Aarau, Baden und Woh- len Platz nehmen wird. Man wird ihn neugierig mustern. Ihn, den Mann vorne links.

 

Konzerte Aargauer Symphonie-Orchester. Kultur- und Kongresshaus Aarau, 18. Mai, 17 Uhr, und 20. Mai, 20 Uhr. Trafo-Halle Baden, 21. Mai, 20 Uhr. Casino Wohlen, 23. Mai, 20 Uhr.

 

 

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