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Klingende Märchen

  

Familienkonzert des Aargauer Symphonie-Orchesters

 

(Mittellandzeitung, David Koch, 18.12.2007)


Musikalische Bildung fördert weit gefächerte Kompetenzen und Synergien. Dabei baut sie auf einen fundierten Unterricht genauso wie auf das Hör- erlebnis im Konzertsaal. Dass sich Letzteres bisweilen elitär gestaltet und beim Nachwuchs schon mal Schwellenangst evoziert, ist nicht dienlich, weder für die Musikerziehung noch für das Konzertwesen. So schlagen moderne Orchesterbetriebe neue Wege ein und versuchen, mit speziellen Veranstaltungen ein junges Publikum zu mobilisieren - auch das Aargauer Symphonie-Orchester. Bewährt haben sich bereits dessen Schülerworkshops, nun wurde ein weiteres Projekt lanciert: Ein Familienkonzert soll Jung und Alt ins Konzert führen - so geschehen am Sonntag in Baden und im Kultur- und Kongresshaus in Aarau.

Es strömten die Eltern mit ihren Kindern in den ausverkauften Saal, da der Götti mit seinem Buben, dort die Oma mit den zwei Enkeln. Und eine Schulklasse belegte eine ganze Sitzreihe, in den Händen das Programmheft und in den Augen das erwartungsvolle Funkeln, was da nun kommen möge.

Orchester und Dirigent luden ein in «. . . eine verzauberte Welt» mit inhaltlich und klanglich kindergerechter Musik in wohl dosierter Länge. Zu hören waren Ausschnitte aus zwei populären Werken: zum einen Humperdincks Ouvertüre zu «Hänsel und Gretel»; zum an- deren Tschaikowskys Suite aus «Der Nussknacker», diese farbenreiche und überaus charakteristische Ballettmusik. Vordergründig unbeschwert klingt sie, schwierig zu spielen ist sie. Doch das Orchester löste die Aufgabe souverän, engagiert und im Bewusstsein, dass auch und gerade die Kleinsten nur so zu überzeugen sind.

Zur Wiedergabe gelangte zudem Edward Elgars gänzlich unbekanntes «The Wand of Youth». Der englische Komponist vertonte als Zwölfjähriger ein selbst geschriebenes Märchen zum Hausgebrauch. Vierzig Jahre später bearbeitete er die kurzen Stücke als Kindheits- erinnerungen zu zwei Suiten für ein gross besetztes Orchester, hervorragend instrumentiert, jedoch etwas harmlos in der mu- sikalischen Substanz. Geschickt verpackte Douglas Bostock, der für einmal als Dirigent und Moderator wirkte, die Musik in eine lebendige Geschichte. Damit wurde die Partitur für die jungen Konzertbesucher greifbar - und durch die wirkungsvollen Farbprojektionen sogar sichtbar.

 

 

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