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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Musik als roter Faden


Karl-Andreas Kolly, Pianist, spielt mit dem Aargauer Symphonie Orchester

(Aargauer Rundschau, Peter Remund, 13.09.2007)

 

Herr Kolly, Sie sind Berufsmusiker mit einer fundierten Ausbildung. Wie sind Sie dazu gekommen, Musik zu einem grossen Teil Ihres Lebensinhaltes zu machen?
Ich bin in einem Musikerhaus auf­gewachsen, mein Vater war Orga­nist. Deshalb war bei uns der Beruf des Musikers stets präsent und die Instrumente vorhanden. Ich hatte immer vielseitige Interessen, auch heute noch, aber die Musik hat sich als roter Faden durch mein Leben gezogen.
Spielen Sie erstmals unter der Leitung von Dirigent Douglas Bo­stock? Und freuen Sie sich auf die­sen Auftritt?
Ja. Mit dem ASO bin ich vor un­gefähr 20 Jahren schon einmal aufgetreten, aber damals natürlich noch nicht unter der Leitung von Douglas Bostock. Ich freue mich nun sehr auf die Konzerte mit dem ASO. Auch in Baden aufzutreten freut mich, weil ich ja in Baden auf­gewachsen bin und gerne dahin zu­rückkehre um Bekannte zu treffen. Ich freue mich aber auch auf das Orchester, da ich einige Musiker vom ASO bereits kenne. Zudem freue ich mich, das Griegkonzert spielen zu können, da dies mein Debütkonzert war, also das erste, das ich bei einem Auftritt mit gros­sem Orchester gespielt habe. Und zu guter Letzt freue ich mich sehr darauf, die zweite Hälfte des Kon­zerts zu hören: Sibelius’ 3. Sym­phonie hört man nämlich nicht so oft!
Sie spielen ein Klavierkonzert von Edvard Grieg. Haben Sie eine spe­zielle Vorliebe für den Nordländer und welche anderen Komponisten gehören noch zu Ihrem Reper­toire?
Alle Komponisten in meinem Re­pertoire aufzuzählen, gäbe eine endlose Liste! Ich spiele von Bach, als ältestem Komponisten, bis zu aktuellen Uraufführungen alles. Als die Anfrage von Douglas Bostock kam, Griegs Klavierkonzert zum hundertsten Todestag des Nordlän­ders aufzuführen, habe ich mich sehr gefreut, da ich dieses Konzert sehr gerne mag. Ansonsten habe ich keinen Lieblingskomponisten, das ändert. Ich mag alle Musik, un­abhängig vom Instrument, das ich spiele.
Welche Art von Werken spielen Sie besonders gerne?
Ich bin sozusagen ein Allrounder: Vom Klavierkonzert mit Orches­ter über das Solorezital bis hin zur Kammermusik, beispielsweise ein Klaviertrio, spiele ich alles gerne! Ich habe keine bestimmten Vorlie­ben.
Sind Sie nebst Ihren Auftritten als Klavierinterpret noch anderweitig musikalisch engagiert?
Ich bin Professor an der Hochschu­le der Künste in Zürich, unterrichte also, und mache zudem viele CD­Aufnahmen, weshalb ich ein- bis zweimal pro Jahr in Japan bin.
Welchen Stellenwert hat für Sie Musik in Ihrem Leben?
Musik ist, wie gesagt, der rote Fa­den in meinem Leben. Unvorstell­bar, dass Musik einmal keine Be­deutung mehr für mich hat! Filme können mich aber fast genauso faszinieren und auch das Reisen gefällt mir sehr. Das Gute am Beruf des Musikers ist, dass man damit die Musik und das Reisen verbin­den kann. Kurz gesagt: Die Musik ist zentral in meinem Leben, aber es ist nicht das einzige.
Was würden Sie als Ihren grössten beruflichen Erfolg bezeichnen?
Das kann ich so nicht definieren. Je nach Phase kann man einen an­deren Erfolg verbuchen, einmal ist es ein Konzert, ein andermal eine gelungene Aufnahme. Auch was man mit einem Studenten erreicht hat, kann ein persönlicher Erfolg sein.
Haben Sie ein berufliches Vor­bild oder wer könnte für Sie eines sein?
Ich habe kein direktes Vorbild, je­manden dem ich nacheifern wür­de. Trotzdem gibt es natürlich viele Pianisten, die ich bewundere.
Wie gestalten Sie Ihre work/life balance (Freizeit, Ferien )?
Arbeit und Ferien verlaufen bei mir sehr getrennt. Ich nehme mir pro Jahr vier bis fünf Wochen Fe­rien. In dieser Zeit rühre ich das Klavier nicht an, sondern gehe auf Reisen. Denn wenn ich zu Hause bliebe, würde ich trotz Ferien im­mer üben!
Interview: Peter Remund 

 

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