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Fordernde Geschichten erzählen

 

Aargauer Symphonie-Orchester Chefdirigent Douglas Bostock und ASO-Präsident Jürg Schärer präsentierten das spannende Programm der Saison 2007/2008.

 

Christian Berzins (MZ, 18.05.2007)

Gerade gestern, so erzählte ASO-Präsident Jürg Schärer zu Beginn der Medienkonferenz, habe er das Programm des Zürcher Kammerorchesters erhalten: «Wir sind in guter Gesellschaft.» Er hat dieses Programm bestimmt angeschaut › und gestaunt. Nicht nur der Chefdirigent fällt auf, sondern auch die Solisten: Viele Klassikstars, die dem ZKO die Tonhalle locker füllen werden. Auch das ASO hat in der neuen Saison bedeutende Solisten verpflichten können, doch wegen ihnen allein werden sich die Säle nicht füllen. Das ASO spielt › finanziell › in einer anderen Liga.

 

Aber dem ASO geht es besser als auch schon. Die Schulden werden abgetragen. Bald ist die Solisten betreffend vielleicht noch mehr möglich, wie Chefdirigent Douglas Bostock andeutete. Der Aufschwung ist auch dank gesteigerten Konzerteinnahmen zustande gekommen. Aber ohne die Unterstützung des Kantons, des Kuratoriums und der Neuen Aargauer Bank wäre gar nichts möglich.

 

Der Ausdruck «Leistungsvereinbarung mit dem Kanton» mag streng tönen, dahinter stehen aber gute Forderungen. Das ASO darf mutig programmieren › ein Blick in die Saison 2007/2008 macht deutlich, dass es das auf kluge Weise tut. Jeder der Zyklen erzählt eine fordernde Geschichte. Gewiss gibt es da berühmte Werke › warum auch nicht? Aber es findet sich in fast jedem Konzert auch mehr als eine Rarität. Hier zeigt sich die Handschrift von Douglas Bostock.

 

Die Aargauer nehmen diese Programme an, besuchen die Konzerte in Aarau sehr rege (Auslastung 88 Prozent). Die Badener aber schätzen es weniger, wenn die «Aarauer» in die Trafo-Halle kommen (Auslastung knapp 60 Prozent). Die Gesamtauslastung beträgt immerhin 76 Prozent. Trotz der tieferen Auslastung in Baden wird am Konzertort Baden nicht gerüttelt.

 

Einen Schachzug zwecks Gewinnung der «Badener Aargauer» macht man im 1. Zyklus, «Nordische Klänge», mit der Verpflichtung des Badener Pianisten Karl-Andreas Kolly. Dann kommt mit der Harfenistin Lea Magdalena Knecht die Solistin aus den eigenen Reihen.

 

Nach zwei Saisons, in denen Bostock alle fünf Zyklen dirigierte, wird nun wieder ein Konzert von einem renommierten Gastdirigenten geleitet: Moshe Atzmon dirigiert den 2. Zyklus. Im Januar spielt man in kleinerer Besetzung u. a. Beethovens Trippelkonzert mit dem legendären Guarneri-Trio. Zwei Aargauer (Männer-)Chöre wirken im 3. Zyklus mit. Rund um das Werk «Gloriosa» des 1960 geborenen Japaners Yasuhide Ito gesellen sich Werke von Brahms, Barber und Schumanns 4. Sinfonie. Im letzten Zyklus darf man gespannt sein, wie Raphael Oleg Tschaikowskys Violinkonzert meistert.

 

Weitergeführt werden die erfolgreichen Schüler-Workshops. Und erfreulicherweise gibt es neuerdings vor Weihnachten wieder ein Kinderkonzert. Ab Juli wird das ASO einen neuen Internet-Auftritt haben; der Online-Ticketverkauf und der Informationsaustausch sollen damit weiter gefördert werden.

 

Viel Positives also vom Aargauer Symphonie-Orchester, das finanziell gesichert ist, aber, so Jürg Schärer, auf einer dünnen Basis. Solange aber die Geldgeber weiterhin treu bleiben und die Badener etwas treuer werden, können im ganzen Aargau spannende ASO-Programme gehört werden.

 

Nächstes Konzert Zyklus 5: 20. und 22. Mai in Aarau, 23. Mai in Baden. 

 

 

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