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ASO-Portrait/Fotos

Medienmitteilung, Aarau, 6. Dezember 2006

 

«Heroische Gestalten»

 

Der Zyklus 3 «Heroische Gestalten» des Aargauer Symphonie Orchesters unter der Leitung von Douglas Bostock steht im Zeichen von Beethovens 3. Symphonie „Eroica“. Aber auch Cherubinis Ouvertüre „Der Wasserträger“ und Othmar Schoecks Hornkonzert, das anlässlich seines 50. To-desjahres vom jungen Schweizer Hornisten Ivo Gass gespielt wird, gehören zu dieser Thematik.

 

Die unter dem Namen „Eroica“ bekannt gewordene 3. Symphonie in Es-Dur, op.55 von Ludwig van Beet-hoven hat besonders ihrer Entstehungsgeschichte wegen, bei der Napoleon Bonaparte (1769-1821) eine bedeutende Rolle spielte, eine enorme Wirkung. Beethoven war Anhänger der französischen Revolution und besonders des Emporkömmlings Napoleon, dessen Ideale und Leistungen ihn beeindruckten. Des-halb gab er seiner Dritten den Titel: „Intitolata Bonaparte“. Als Beethoven aber von der Kaiserkrönung Napoleons erfuhr, soll er, wütend und enttäuscht über Napoleons Selbstherrlichkeit, das Titelblatt zerris-sen haben. Obwohl Beethoven die Symphonie dann dem Fürsten Lobkowitz gewidmet hatte, ist sie bis heute unter dem Namen „Eroica“ bekannt, den sie durch die Überschrift der ersten Londoner Partituraus-gabe 1809 erhielt, wo offiziell ein unbekannter Held festgeschrieben wurde.
Das ASO spielt zwar oft unbekannte und wenig gehörte Werke, zugleich stehen aber immer wieder gros-se Symphonien der Musikgeschichte wie die „Eroica“ auf dem Programm. Mit ihr beschritt Beethoven, wie er sagte, einen „neuen Weg“, indem er die Symphonie als musikalisches Ideen-Kunstwerk begriff.

 

Der Wasserträger als Held
Dieselben Gedanken haben fast zeitgleich auch Luigi Cherubini in der dramatischen Musik beschäftigt. Ihm ist es gelungen, eine als neuartig empfundene realistische und psychologisierende Zeichnung der Personen in die Opernmusik einzubringen.
Die am 16. Januar 1800 erstmals aufgeführte Oper „Les deux journées“ - im deutschsprachigen Raum als „Der Wasserträger“ bekannt - wurde zum grössten Bühnenerfolg Cherubinis. Er thematisierte darin die Ideale einer alle sozialen Grenzen überwindenden Gerechtigkeit. Das Werk schildert die Rettung des Grafen Armand und dessen Frau durch den savoyardischen Wasserträger Michell. Dieser scheut keiner-lei persönliches Risiko als er den beiden zur Flucht verhilft und wird so zum Helden.

 

Zu diesen «Heroische Gestalten» Michell und Napoleon, denen der 3. Zyklus des ASO gewidmet ist, gehört auch das Horn als heldenhaftes Instrument. Deshalb hat Bostock im Gedenkjahr des 50. Todesta-ges des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck dessen Konzert für Horn und Streichorchester, op. 65 als Solokonzert programmiert. Schoeck war im deutschsprachigen Raum vorwiegend als Liedkomponist bekannt, hat er doch mehr als 300 Lieder für Gesang und Klavier komponiert.
Spielen wird das Hornkonzert der 1981 in Luzern geborene Hornist Ivo Gass, seit 3 ½ Jahren Solohornist bei den Münchner Philharmonikern.

 

Das Horn als heroisches Instrument
Ivo Gass, der über die Blasmusik zum Horn gekommen ist, hat schon mit 13 Jahren zu Jakob Hefti an die allgemeine Abteilung der Musikhochschule Luzern gewechselt und dort das Lehr- und das Orchesterdip-lom, beide mit Auszeichnung, sowie später das Solistendiplom bei Bruno Schneider am Konservatorium Genf mit Auszeichnung erhalten.
„Für mich ist wichtig, dass mir das Werk gefällt und es mich herausfordert“, sagt Gass. Für ihn ist das Horn aber nicht so sehr mit dem Heroischen verbunden. Der Satz Robert Schumanns treffe es besser, sagt Gass: „Das Horn ist die Seele des Orchesters.“

 

 

«Heroische Gestalten»

 

Luigi Cherubini
Ouvertüre „Der Wasserträger“

 

Othmar Schoeck
Konzert für Horn und Streichorchester, op. 65 (anlässlich des 50. Todesjahres des Komponisten)

 

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3, Es-Dur, op.55 „Eroica“

 

Solist: Ivo Gass Horn
Leitung: Douglas Bostock

 


Konzert-Orte

 

Samstag, 20. Januar 2007, 20 Uhr
Kloster Muri, Festsaal
Konzerteinführung «Bostock & Co.», 19 Uhr:
«Liberté – Egalité – Fraternité» mit Ramona Früh und Ivo Gass

 

Sonntag, 21. Januar 2007, 17 Uhr
Kultur & Kongresshaus Aarau
Konzerteinführung «Bostock & Co.», 16 Uhr:
«Liberté – Egalité – Fraternité» mit Douglas Bostock und Ivo Gass

 

Dienstag, 23. Januar 2007, 20 Uhr
Kultur & Kongresshaus Aarau
Konzerteinführung «Bostock & Co.», 19 Uhr:
«Liberté – Egalité – Fraternité» mit Douglas Bostock und Ivo Gass

 

Mittwoch, 24. Januar 2007, 20 Uhr
Trafo-Halle Baden
Konzerteinführung «Bostock & Co.», 19 Uhr:
«Liberté – Egalité – Fraternité» mit Ramona Früh und Ivo Gass

 


Vorverkauf:
Muri: Muri Info, Marktstrasse 12, Tel. 056 670 96 63, Mo-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
www.murikultur.ch
Aarau: Buchhandlung Wirz, 062 822 21 58, info@wirz-aarau.ch
Baden: Neue Aargauer Bank, Bahnhofplatz 1, am Schalter «Information».

 

Internet: www.aso-ag.ch Sitzplatzgenaue Reservation für alle ASO-Konzerte

 

Weitere Infos unter www.aso-ag.ch
Wir danken Ihnen bereits heute für die Aufnahme unserer Anlässe in Ihr Medium.

 

Ramona Früh

 

Aargauer Symphonie Orchester
Laurenzenvorstadt 90
Postfach 2132
5001 Aarau

 

062 834 70 02 Tel. direkt
062 834 70 01 Fax
www.aso-ag.ch

 

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