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«Sommer heisst Himbeeren und Holzkohlengrill»


Serie:  Kulturleute antworten auf Sommerfragen der Kulturredaktion – heute Douglas Bostock, Dirigent


Aargauer Zeitung, Dienstag, 28. August 2012, von Christian Berzins

 

Ergänzen Sie den Satz: Sommer ist …
Douglas Bostock: Die Jahreszeit zwischen Frühling und Herbst.


Welchen Geruch hat Sommer für Sie?
Himbeeren – wir hatten bei meinen Eltern Himbeeren im Garten, und meine Mutter machte viel Konfitüre. Frisch gemähtes Gras. Holzkohlengrill. Das Meer. Zwetschgen.


Ziehen Sie den Sommer den anderen Jahreszeiten vor?
Nein. Da liegen mir der Frühling und der Herbst näher. Es kommt aber darauf an, wo ich bin. Sommer bedeutet für mich nicht unbedingt Ferien. Aber ich geniesse das sonnige Wetter, wenn ich in Europa bin.


An wen denken Sie beim Wort «Sommer»?
An keine bestimmte Person.


Welchen Sommer Ihres Lebens werden Sie nie mehr vergessen?
Einige, etwa der erste Besuch in Japan im Juni 1994. Ich war für Konzerte eingeladen, lernte aber auch Land und Leute kennen. Dort habe ich auch meinen Geburtstag gefeiert, wie viele Male seither.


War der Sommer in Ihrer Kindheit anders als heute?
Ja, ganz anders, denn ich bin im Nordwesten Englands aufgewachsen – da ist das Wetter manchmal nicht so wunderbar. Als Kinder waren wir im Sommer oft an der Küste in den Ferien oder haben auf Ausflügen historische Ortschaften besucht. Als junger Musiker habe ich auch an Sommerkursen teilgenommen.


Was soll Ihnen der Sommer 2012 bringen?
Hätte ich diese Frage Anfang des Jahres beantwortet, wäre die Antwort «Oper Schloss Hallwyl» gewesen. Da ich mich aber im Juni nach einem Sportunfall einer Operation an der rechten Schulter unterziehen musste, bedeutet der Sommer in erster Linie Ruhe und Rehabilitation, damit ich pünktlich zu Beginn der neuen Saison im September wieder fit bin. Dadurch werde ich ungewohnt längere Zeit zu Hause auf der Insel Reichenau im Bodensee sein.


Was möchten Sie diesen Sommer unbedingt tun oder auf keinen Fall verpassen?
Die Premiere von «Il Barbiere di Siviglia» in Hallwyl werde ich besuchen. Und sicher werde ich einige Tage in einer schönen Gegend verbringen – eventuell in der Schweiz, im Elsass oder in der Toscana.


Der Kultursommer ist geprägt von vielen Festivals – von Boswil bis Bayreuth, vom Heitere bis St. Gallen, von Lenzburg bis Avignon. Gehen Sie hin?
Da ich als Dirigent oft an Sommerfestivals beschäftigt bin, gehe ich selten als Besucher. Aber vielleicht besuche ich ein Konzert in Luzern.


Welches Festival werden Sie nie mehr besuchen?
Da gibt es keine solchen.


Wie heisst Ihr liebster Sommerroman, und welchen Titel würde Ihr eigener Romane tragen?
Ich habe keine Sommerromane. Ich beabsichtige keinen Roman über den Sommer zu schreiben und wäre bestimmt ein furchtbarer Autor.


Was fehlt dem Sommer?
Ich nehme den Sommer so, wie er kommt und mit dem, was er bringt. Lebensfreude ist in jeder Jahreszeit möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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