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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Mit zeitgenössischer Musik mutig ins Jubiläumsjahr

 

Dieter Ammann ist «Komponist der Saison», zudem spielt das ASO eine CD ein.

 

(Aargauer Zeitung, Christian Berzins, 12. Mai 2012)

 

Das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) wird zwar fünfzig Jahre alt, aber zeigte sich bei der gestrigen Pressekonferenz frisch wie nie zuvor. Man präsentiert in der Saison 2012/2013 mit einem «Komponisten der Saison» nicht nur die klingende Gegenwart, sondern mit der Anstellung eines Geschäftsleiters wird auch die Geschäftsstelle zukunftsweisend professionalisiert. Zudem ist auch die finanzielle Unterstützung neu ausgerichtet. Stolz begrüsste ASO-Präsident Jürg Schärer gestern Rudolf Dellenbach, CEO der Aargauischen Kantonalbank. Die AKB ersetzt die nach 12 Jahren das ASO verlassende Neue Aargauer Bank als Hauptsponsor.

 

CD, Ausstellung und Aargauer

 

Das Jubiläum widerspiegelt sich nicht nur im ausgewogenen Programm, das sechs grosse Sinfonien aufweist, sondern auch in speziellen Projekten: Eine Ausstellung begleitet das ASO durch die Saison. Bei «Musizieren mit dem ASO» sollen Laien mit den Profis auf dem Podium sitzen. Und im August spielt man Orchesterwerke der Aargauer Werner Wehrli und Hermann Suter auf CD ein. Suisse Musiques, das Label der Migros, unterstützt dieses teure Projekt.

Die Aargauer sind naturgemäss auch unter den Solisten und Dirigenten zu finden: Der Rheinfelder Cellist David Riniker, der Pianist Oliver Schnyder oder etwa Simon Gaudenz. Dieser junge Dirigent leitet den ersten Zyklus, die anderen vier Chefdirigent Douglas Bostock. Zu den Solisten zählt auch die weltweit renommierte Geigerin Carolin Widmann: Sie spielt im November-Zyklus das Violinkonzert von Erich Korngold.

 

Dannzumal ist auch das erste von drei Werken des «Komponisten der Saison» zu hören. Kein Geringerer als der Zofinger Dieter Ammann ist dieser Gast. «Boost» heisst das Orchesterwerk, das am Lucerne Festival unter der Leitung von Pierre Boulez uraufgeführt wurde. Später folgt «Grooves – Fitting One» für etwas kleinere Besetzung und «Turn». ASO-Chefdirigent Bostock nannte Ammann gestern einen «Komponisten von Weltrang» und hat grossen Respekt vor seinen Werken: «Diese Orchesterstücke sind verdammt schwer zum Spielen!» «Turn» hört man am 28. April 2013 anlässlich des ASO-Jubiläumskonzertes, das Aargauer Komponisten gewidmet ist.

 

Leicht sinkende Besucherzahlen

 

Mit der laufenden Saison 2011/2012 ist das ASO zufrieden, die Konzertsäle waren im Schnitt mit 83 Prozent belegt. Die Zahl der Abonnenten ist allerdings leicht gesunken, wegen eines schlecht besuchten 1. Zyklus auch die Besucherzahlen der A-Reihe (von 5492 auf 5100). Die Aarauer Konzerte am Sonntag sind jeweils ausverkauft, die Badener tun sich immer noch etwas schwer mit der ASO-Liebe. Unter dem Strich stimmts: Die Sponsoring- und Mitgliederbeiträge (fast 350 000 Franken) sind weiter gestiegen.

Eitel Sonnenschein? Aufgepasst, zum Saisonfinale wird in Berlioz’ «Symphonie Fantastique» der «Tag des Zorns» in Rekord-Orchesterbesetzung über den Aargau einbrechen. Zu hoffen ist, dass es auch der Abschluss einer fantastischen Jubiläums- Saison sein wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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