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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Musikalischer Aargau

 

Konzertreihe des ASO wird in Rheinfelden ein Publikumserfolg

 

(Neue Fricktaler Zeitung, Dominik Senn, 24. Januar 2012)

 

Vergangenen Donnerstag in Rheinfelden: Ein Aargauer Tenor singt Lieder eines Aargauer Komponisten, begleitet vom Aargauer Symphonie Orchester (ASO) – die Aargauer Kulturseele ist getröstet.

 

Der Marke Kulturkanton Aargau neuen Glanz verliehen hat die soeben beendete aargauische Konzertreihe «Swiss-Classics» des ASO mit Werken Joseph Haydns (1732-1809), Ludwig van Beethovens (1770-1827), Rudolf Kelterborns (1931) und mit einem Liederzyklus des Lenzburger Komponisten Peter Mieg (1906-1990), gesungen vom Aargauer Tenor Valentin Johannes Gloor, der heute in Winterthur lebt. Was Miegs Vertonung der sechs Gedichte Cyrus Atabays im Liederzyklus «Mit Nacht und Nacht» einem Tenor und einem Orchester abverlangt, ist enorm. Es handelt sich um einen dramatisch-expressionistischen Orchesterzyklus, in welchem die Tenorstimme aufs Äusserste exponiert wird.

 

Die «Aargauer» Aufführung im Rheinfelder Bahnhofsaal wurde zum Publikumserfolg. Gloor präsentierte – etwas ungelenk auf der Bühne stehend – die ganze Palette seiner unverkennbaren Tenorstimme, Miegs «kantable Melodien» wirksam herausschälend. Und niemand hätte sich vorstellen können, dass die gemeinsamen Proben an einer Hand abzuzählen sind. «Ich habe mit einem Pianisten geprobt und die Lieder auf diese Weise erarbeitet», sagte Gloor nach dem Konzert der NFZ. Er sei übrigens im Fricktal schon mehrfach aufgetreten, so mit dem Aargauer Kammerchor und mit den Basler Vokalsolisten. Er ist von der Akkustik in diesem schönen Saal angetan: «Der Raum trägt die Stimme und gibt dem Solisten Rückmeldung.» Seit das ASO in die Kritik geriet, das sinfonische Schaffen Aargauer Komponisten nicht vermehrt zu berücksichtigen, erinnert es sich solcher Namen wie Hermann Suter, Werner Wehrli, Robert Blum, Ernst Widmer und eben Mieg. Umso erfreulicher, wie es diese Komponisten zum Zuge kommen lässt. Zu verdanken ist das wohl dem Dirigenten Douglas Bostock, dem die eruptive Kraft der Musik Miegs zusagt, wohl wissend, dass das ASO hohen Ansprüchen gerecht werden kann und die Umsetzung meistert. Ob Mieg, Haydns Symphonie G-Dur Hob. I: 94 «Mit dem Paukenschlag», ob Kelterborns modernistische sirrende «Musica Luminosa», ob Beethovens Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Das ASO beeindruckt durch musikalische Präzision, durch beseelte Verve und durch ungemeine Klangintensität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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