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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

«Jedes Konzert ist ein einmaliges Erlebnis»

 

Valentin Johannes Gloor singt in Rheinfelden

 

(Neue Fricktaler Zeitung, Valentin Zumsteg, 30. Dezember 2011)

 

Das Aargauer Symphonieorchester gastiert am 19. Januar in Rheinfelden. Zur Aufführung kommt unter anderem ein Werk des Aargauer Komponisten Peter Mieg. Tenor Valentin Johannes Gloor spürt eine besondere Verantwortung.

 

NFZ: Herr Gloor, Sie sind ein Aargauer, was bedeutet Ihnen der Auftritt mit dem Aargauer Symphonieorchester?

 

Valentin Johannes Gloor: Dass ich am beeindruckenden Niveau und an der wunderbaren Vielfalt der Aargauer Kulturlandschaft mitwirken kann, freut mich immer wieder aufs Neue. Das ASO ist aber nicht ausschliesslich ein Aargauer Orchester, sondern es strahlt über die Region hinaus. Mit solch kompetenten Musikerinnen und Musikern zusammenarbeiten zu können und unter der Leitung von Douglas Bostock zu singen, ist ein beglückendes Erlebnis, wie ich bereits aus meiner Erfahrung mit der Oper Schloss Hallwyl 2009 weiss.

 

Sie singen am 19. Januar in Rheinfelden den Liederzyklus «Mit Nacht und Nacht» des Aargauer Komponisten Peter Mieg. Was verbinden Sie mit diesem Werk?

 

«Mit Nacht und Nacht» singen zu können, ist eine besondere Ehre, denn dieses Werk wurde 1962 – also vor genau 50 Jahren – bei der Uraufführung in Aarau vom grossen Schweizer Tenor Ernst Häfliger gesungen! Dass es sich um ein so selten aufgeführtes Werk handelt, bringt zudem eine besondere Verantwortung mit sich, denn die Zuhörerinnen und Zuhörer werden nach dem Konzert denken: «Das ist nun also Peter Mieg. Das ist nun also ‹Mit Nacht und Nacht›.» Es gibt kaum Möglichkeiten, diesen Eindruck durch andere Aufführungen zu korrigieren. Daher ist man ganz besonders motiviert, für den Komponisten und das Werk sein Bestes zu geben.

 

Worin liegt die Herausforderung?

 

Peter Mieg war ja nicht nur in der Musik tätig, sondern auch als Literat und Maler. Dies merkt man natürlich auch seinen Vertonungen an. Musik und Text schmiegen sich aneinander, und die besondere Aufgabe liegt da - rin, die verschiedenen Farben und Stimmungen, welche der Komponist so subtil in seine Musik einwebt, als Interpret zum Klingen zu bringen.

 

Was können die Besucher erwarten?

 

«Mit Nacht und Nacht» ist ein facettenreiches Panorama der Nacht – fast schon ein klingendes Bild, könnte man sagen. Aber die Besucher können natürlich noch weit mehr erwarten, denn dieses Werk ist ja in ein schön konzipiertes ganzes Konzertprogramm eingebettet, in welchem weitere grossartige Musik von Haydn, Kelterborn und Beethoven zu hören sein wird.

 

Was singen Sie am liebsten?

 

Werke, die mich interpretatorisch und technisch herausfordern, bringen mich weiter. Genau dies interessiert mich am Singen und an der Kunst im grösseren Zusammenhang. Mit einigen Komponisten und ihren Werken habe ich mich in meiner bisherigen Tätigkeit natürlich schon besonders intensiv auseinandergesetzt, zum Beispiel mit Britten, Schubert, Schumann und Bach. Die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts ist ebenfalls eines meiner besonderen Interessengebiete. Aber das Neue birgt immer die Möglichkeit neuer Erkenntnis und persönlicher Weiterentwicklung. Ich denke, es spricht alles dafür, dass ich dem Publikum auch «Mit Nacht und Nacht» mit grosser Begeisterung als eines meiner künftigen Lieblingswerke präsentieren werde.

 

Sie sind schon in den USA, Asien und Brasilien aufgetreten. Freuen Sie sich auch auf Rheinfelden?

 

Unabhängig vom Ort ist jedes Konzert ein einmaliges Erlebnis. Das Live-Erlebnis des Augenblicks setzt sich zusammen aus der professionellen Vorbereitung, aus der Konzentration und Spielfreude der Musizierenden und aus der Aufmerksamkeit und dem Genuss des Publikums. Daher freue ich mich auf jedes Konzert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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