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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Promis und musikalischer Hochgenuss

 

Neujahrskonzert - volljährig geworden - begeisterte im ausverkauften Tägerhardsaal

 

(Aargauer Zeitung, 03. Januar 2012, Rosmarie Mehlin)

 

Über der Bühne des Wettinger Tägerhard-Saals glitzerten und leuchteten 33 Kristalllüster. Wenn man die Augen nur ein kleines bisschen zusammenkniff, waren es 66. Das lag am verspiegelten Himmel und nicht etwa an der weissen Lägernperle oder dem roten Herrenberg, mit denen sich geladene Gäste der Neuen Aargauer Bank zugeprostet hatten. Der NAB-Apéro vor dem Konzert hat eine genau so lange und genauso lieb gewordene Tradition wie der von der Gemeinde spendierte Apéro danach und wie, vor allem natürlich, das Neujahrskonzert selbst: «Es hat heute seine Volljährigkeit erreicht», hielt Wettingens Gemeindeammann Markus Dieth fest.

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt

 

Tatsächlich war der grosse Saal gestern zum 18. Mal bis auf den letzten Platz besetzt mit festfröhlich gestimmten Besucherinnen und Besuchern. Nur ein kleiner Teil von ihnen hatte zuvor bei Lägernperle, Herrenberg, Pangasiusknusperli und gefüllten Pouletspiessli geselligen Smalltalk gepflegt – so wie jeden Berchtoldstag seit anno 1994. Auch diesmal tauschten unter anderen Promis, Männlein und Weiblein jeglicher Parteicouleur – Ständerätin Christine Egerszegi, National-, Regierungs- und Gemeinderäte –, Küsschen links und Küsschen rechts, als wäre Politik ein einziges Wohlgefühl. Da wünscht der SP-Mann dem SVP-Mann fürs neue Jahr nur das Allerbeste, ohne auf dem Rücken die Finger zu kreuzen.

 

Tja, der NAB-Apéro ist, genau wie das nachfolgende Konzert, einfach ein Genuss. Solchen wünschte der Präsident des NAB-Verwaltungsrates, Josef Meier, der illustren Apéro-Gästeschar, was er mit einem Zitat des Philosophen Peter Sloterdijk unterstrich «Wir alle haben das Recht auf Nachrichten, die besser sind als die Lage.» Mit eindrücklichen Zitaten warteten am Konzert auch die beiden Redner auf. Wettingens Gemeindeammann Markus Dieth rief mit Franz Kafkas Rat «Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da» dazu auf, dass wir in die Zukunft starten sollen «mit Optimismus, Mut, aber ohne überstürztes Handeln, klar, geradlinig, konsequent, aber auch tolerant».

 

Landammann Urs Hofmann setzte über seine eindrückliche Neujahrsansprache einen Satz von Friedrich Dürrenmatt: «Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.» Hofmann hielt fest, dass wir in der Schweiz im vergangenen Jahr zum Glück von Schlimmem verschont geblieben seien. «Doch die globale Vernetzung führt dazu, dass wir live mit verfolgen können, was irgendwo in der Welt geschieht. Wir Aargauerinnen und Aargauer leben – ob es uns passt oder nicht – in einer Schicksalsgemeinschaft mit weiten Teilen dieser Erde. Und dennoch wäre es das Dümmste, wenn wir vor lauter globalem Denken nicht auch mit Vernunft an unserer lokalen Welt arbeiten würden. Für ein 2012, in welchem wir unsere Welt durch «unser Denken und Handeln ein Stück weit vernünftiger gestalten» überbrachte der Landammann die besten Wünsche des Aargauer Regierungsrates.

 

Ein wundervolles Konzert

 

Als der Worte genug gesprochen waren, wurden «Taten» gehört – gäng wie gäng geboten vom Aargauer Symphonie Orchester (ASO) unter der Leitung seines traditionellen «Neujahrs»-Dirigenten Marc Kissóczy. Auf einen Nenner gebracht: Wenn das 2012 so gut wird, wie das ASO gestern in Form war, dann – wow – Freude herrscht! Tatsächlich boten die Musiker ein besonders wundervolles Konzert. Sowohl von der Auswahl der Stücke her wie auch durch ihre heuer ausgesprochen lustvoll und differenzierte Interpretation und das homogene Spiel.

 

Bolliger fasziniert als Solist

 

Schon der Auftakt mit Donnergrollen über dem Vierwaldstättersee und Pferdegetrampel in der Hohlen Gasse – kurzum mit der Ouvertüre zu Rossinis Oper «Guillaume Tell» – liess den üppigen Blumenschmuck am Bühnenrand und die doppelten 33 Kristalllüster ebenso begeistert erzittern wie die Zuhörer. Und weiter ging es mit Tschaikowsky, Verdi, Leoncavallo, Stolz und – klar doch an einem Neujahrskonzert – einem Strauss von Strauss-Melodien, solchen von Josef, Johann und Eduard. Dazwischen faszinierte als Solist der Posaunist Christoph Bolliger, ebenso gefühlvoll wie virtuos mit einer Romanze von Carl Maria von Weber sowie mit dem Konzertwalzer «Thoughts of Love» des amerikanischen Posaunisten und Bandleaders Arthur Pryor (1870–1942). Begeisterter Applaus war ihm wie auch dem ASO und seinem Dirigenten gewiss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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