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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Klassiker vom Feinsten

Das Aargauer Symphonie Orchester spielt im Fricktal

 

Am 19. Januar gastiert das Aargauer Symphonie Orchester im Bahnhofsaal Rheinfelden. Zu hören ist unter anderem das Werk eines Aargauer Komponisten.

 

(Neue Fricktaler Zeitung, 8. Dezember 2011)

 

Selten hat der Lenzburger Komponist Peter Mieg (1906– 1990) eine so gefühlsintensive und bekenntnishafte Musik geschrieben wie mit seinen Werken für Tenor. Das Aargauer Symphonie Orchester (ASO) bringt in seinem Januar-Zyklus «Swiss-Classics» Miegs hoch expressiven Lieder-Zyklus «Mit Nacht und Nacht» zur Aufführung. Solist ist der Aargauer Tenor Valentin Johannes Gloor. Am Donnerstag, 19. Januar, gastiert das ASO damit um 20 Uhr im Bahnhofsaal Rheinfelden.

 

Gloor hat sich als vielseitig inte - ressierter Tenor einen Namen gemacht. Ob Lied, Oratorium oder Kammeroper, er weiss sich gestalterisch flexibel in die verschiedenen Genres einzufügen. 2006 vom Aargauer Kuratorium mit einem Beitrag an sein künstlerisches Schaffen ausgezeichnet, engagiert er sich immer wieder für neue Musik, ja sogar für Uraufführungen. Die Tenor-Partie von Peter Miegs «Mit Nacht und Nacht» ist anspruchsvoll, die Stimme wird stark exponiert und lyrisch wie dramatisch gefordert. Das kommt Gloors theatralischem Temperament sehr entgegen.

 

Der vor gut zwanzig Jahren hoch betagt verstorbene Komponist Peter Mieg ist den Aargauer Musikfreunden noch immer ein Begriff. Bis zuletzt wohnte und wirkte er in seinem Lenzburger Heim «Sonnenberg» gleich unter dem Schloss. Mieg war ein hoch sensibler und vielschichtiger Künstler, in seiner Musik vereint er seinen Sinn für französische Transparenz und Klangnuancen mit ne - ckisch überraschenden Rhythmen. Neben Peter Mieg kommt in diesem Konzertzyklus des ASO auch der international arrivierte Schweizer Komponist Rudolf Kelterborn zum Zug, welcher diese Saison seinen 80. Geburtstag feiern kann. Seine zehnminütige «Musica luminosa» komponierte er vor knapp 30 Jahren im Auftrag der «Settimane musicali di Ascona». Kelterborn hat eine deutliche Vorliebe für Atmosphärisches, für Nachtstücke, Traummusiken und eben «luminosa» (leuchtende) Musik.

 

Eingerahmt werden diese beiden Schweizer Klassiker mit bekannten Wiener Klassikern. Den Auftakt «mit Paukenschlag» macht Joseph Haydns Symphonie G-Dur Nr. 94, den Schluss die erste Symphonie C-Dur von Ludwig van Beethoven. Dessen symphonischer Erstling atmet noch die Luft der Vorbilder Haydns und Mozarts, sie zeugt jedoch schon mit ihrem ers - ten, dissonanten Akkord in der langsamen Einleitung von der Kühnheit Beethovens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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