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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Kanton gibt mehr Geld für klassische Musik

 

Kulturförderung: Regierungsrat spricht 1,48 Millionen Franken für Aargauer Symphonie Orchester und Oper Schenkenberg.

 

(Aargauer Zeitung, Christian Berzins, 16. Juli 2011)

 

Das noble Etikett «Leuchtturm» hat das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) bereits erhalten – neues Geld wird in die Kasse des ASO fliessen. Doch Jürg Schaerer, Präsident des Orchesters, war bei der Bekanntgabe im Dezember 2010 zurückhaltend erfreut, da er meinte, dass das ASO mit den Beiträgen wohl nicht weiter sei als bisher. Man hatte Angst, dass vom bisherigen Kantons-Geld – 1,134 Millionen – die neuen Leuchtturm-Summen abgezogen würden. Die Befürchtungen waren unberechtigt. Der damalige Wunsch nach Schaffung einer Teilzeit-Intendantenstelle, um das Orchester besser zu vermarkten, kann allerdings kaum erfüllt werden.

 

Immerhin: Der Regierungsrat hat zugunsten des ASO gestern Projektbeiträge in der Höhe von 1,08 Millionen Franken gesprochen. In der Saison 10/11 erhielt das ASO inklusive Betriebsbeiträge vom Kanton insgesamt 1,232 Millionen. In der Saison 11/12 werden es neu 1,38 Millionen sein. Dank Betriebsbeitrag, der Swisslos- Fonds-Beiträge für einzelne Projekte und den Leuchtturm-Beiträgen verschafft sich das Orchester Luft.

 

Qualität und Popularität

 

Ein Wunsch des ASO war es, vor den Tutti-Proben einzelne Registerproben durchzuführen – ein anderswo völlig normaler Vorgang. Das kostet das ASO, so Schaerer, pro Zyklus 16 000 Franken mehr, bei 5 Zyklen rund 80 000 Franken. Gerade diese Durchführung der Registerproben unterstützt der Regierungsrat. Nun können sich ausgewählte Instrumentengruppen des Orchesters, dem Douglas Bostock als Chefdirigent vorsteht, vertiefter auf einzelne Konzerte vorbereiten. Die Arbeit soll dem Orchesterklang zugutekommen.

Neben den gewohnten Konzertzyklen werden aus dem Swisslos-Fonds auch die Familienkonzerte und die Pop-Konzerte unterstützt. Die Überlegung dahinter ist einfach und verständlich: Mit leichter Klassik und symphonischer Unterhaltungsmusik will das ASO mit diesen Angeboten ein zusätzliches Publikum für Orchesterkonzerte gewinnen. Zu den begehrten Angeboten des ASO gehören die Schulhauskonzerte, die ebenfalls einen Projektbeitrag erhalten.

Nicht nur das ASO profitiert von der Klassik-Unterstützung des Swisslos- Fonds, sondern auch die zweite Produktion der Oper Schenkenberg.

Wir erinnern uns: Im Sommer 2010 wurde in Schinznach Georges Bizets «Carmen» vor 15 000 Zuschauern gespielt. Ein Riesenerfolg für die Verantwortlichen, vor allem für den Intendanten Peter Bernhard.

Der Regierungsrat hat beschlossen, einen Projektbeitrag sowie eine Defizitgarantie für eine weitere Durchführung der Freilichtoper zu sprechen. Hans Ulrich Glarner, Leiter Abteilung Kultur, findet das Projekt gelungen, steht aber für ein lediglich sanftes Wachstum ein.

 

Aargau im Verdi-Jahr mit dabei

 

Im Sommer 2013 soll Giuseppe Verdis «Il Trovatore» gespielt werden. Dafür stehen nun aus dem Swisslos- Fonds ein Projektbeitrag von 350 000 Franken und eine Defizitgarantie von 50 000 Franken zur Verfügung. Damit verdoppelt der Regierungsrat die kantonale Unterstützung gegenüber der ersten Durchführung. Die Fortsetzung dieses in der Region gut verankerten Kulturevents, der weitum ausstrahlte, wird begrüsst.

Gute Aussichten also, dass auch der Aargau zum Verdi-Jahr 2013 etwas Grosses beisteuern wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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