HOME | PRESSE | SPONSORING | STELLEN | KONTAKT | ASO INTERN 
Home
Home
Pressespiegel 2012/2013
Archiv Pressespiegel
Archiv Presse 2011/2012
Archiv Presse 2010/2011
18.06.2011
16.06.2011
10.05.2011
10.05.2011
06.05.2011
05.05.2011
02.05.2011
07.04.2011
08.03.2011
03.03.2011
17.01.2011
30.12.2010
28.12.2010
27.12.2010
23.12.2010
20.12.2010
14.12.2010
16.11.2010
15.11.2010
12.11.2010
06.11.2010
02.11.2010
28.10.2010
20.10.2010
10.10.2010
15.09.2010
11.09.2010
08.09.2010
06.09.2010
Archiv Presse 2009/2010
Archiv Presse 2008/2009
Archiv Presse 2007/2008
Archiv Presse 2006/2007
Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Gefühlspakete vieler Absender

 

Das Aargauer Symphonie Orchester holte zu Musical-Melodien ab

 

(Zofinger Tagblatt, Kurt Buchmüller, 18. Juni 2011)

 

Um die musikalische Seite des «American Way of Life» ging es an diesem Konzert, jene Lebensart, die unerschütterlich an die Chancen des Individuums und an irdisches Glück glaubt. Entstanden sind diese Musicals zu einer Zeit, als dieser Weg noch nicht in eine Hypokrise, Schuldenfalle und Dollarschwäche führte. Manche der Musicals haben zwar durchaus einen sozialkritischen Hintergrund, aber einen mit Hoffnungsschimmer. Die Botschaften von Toleranz, Liebe, Frieden und Aufbruch sind in zündende Melodien gekleidet und gingen rund die Welt.

 

Im Stadtsaal kehrten sie nun mit dem Aargauer Symphonie Orchester (ASO) zurück in das Bewusstsein des Publikums und lösten mit Erinnerungen gesättigte Begeisterungsstürme aus. Das ASO ist ein Leuchtturm im Kulturkanton. Regelmässig wird Jugendlichen aller Altersstufen vorgeführt, dass es noch andere Musik gibt als diejenige auf DRS 1 und 3. Auch an diesem Konzert in Zofingen waren Schulklassen der Mittelstufe dabei. Sie horchten mit ebenso hoher Aufmerksamkeit dieser Musik wie die Erwachsenen.

 

Symphonischer Reichtum

 

Es entsteht schon ein hochrangiges Hörerlebnis, wenn ein mit 60 Berufsmusikern und 18 verschiedenen Instrumenten besetztes Orchester konzertiert. Speziell, wenn es von einem Dirigenten wie Bernd Ruf geleitet wird. Er hat Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit bekannten Rock- und Popgruppen wie Deep Purple, Supertramp, Jethro Tull und anderen gesammelt. Als Dirigent leitete er die Aufführungen der Musicals «Les Misérables», «Miss Saigon», «Die Schöne und das Biest», «Tanz der Vampire» und «The Lion King». Ausschnitte von einigen dieser Stücke standen auch auf dem Programm von «ASO on Broadway».

 

Mit Wechseln imponiert

 

Bernd Ruf kennt die musikalische Sprache der Musicals in der ganzen Fülle und Vielfalt. Das Orchester fühlte sich davon ebenso mitgerissen wie das Publikum. Mit ausholenden Armen holte er Effekte heraus, vibrierte am ganzen Körper, wenn besonders emotionale Passagen einzubringen waren, und signalisierte den Auftritt von Solisten. Solche stehen dem ASO in allen Registern zur Verfügung. Es war jedes Mal ein exklusiver Hörgenuss, wenn Blechbläser triumphierend das Zepter ergriffen, die Celli weiche Melodienbögen bauten, die Harfe lyrische Einlagen erklingen liess und der Konzertmeister Alexis Vincent auf der Violine eine virtuose Kadenz einflocht.

 

Am meisten aber imponierte das ASO mit dem fortwährenden Wechsel in neue Klangbilder. In der Einleitung zu «The Phantom of the Opera» breitete es einen geradezu dämonischen Klangzauber aus.

 

Man soll die Musik der Musicals keineswegs unterschätzen, sie ist der Interpretation eines Symphonieorchesters absolut würdig. Unter den Komponisten befinden sich Namen wie Leonard Bernstein, der auch in der klassischen Musik etwas mitzuteilen vermochte, sowie Andrew Lloyd Webber mit seinem schier unerschöpflichen Erfindungsreichtum an Melodien und Arrangements. Und das ASO kann das Programm mit der Würze seiner vielfältigen Klang- und Ausdrucksmittel garnieren. Weil Altbekanntes neues Kolorit und Klangbild erhielt, schärften die Melodien der «Ohrwürmer» die Sinne und Erinnerungen der Hörerschaft.

 

Begeisterte Aufnahme

 

Was an diesem Konzert geboten wurde, war in seiner Art unwiderstehlich. Titel wie «Tonight» und «America» (West Side Story), «Let the Sunshine In» (Hair), «Memory» (Cats) und «Jesus Christ Superstar» sind zu Markenzeichen der Musicals geworden. Auch Ausschnitte aus «The Sound of Music», «A Chorus Line», «Evita», «Les Misérables» und «The Lion King» fanden begeisterte Aufnahme beim Publikum. Schliesslich war es ob dieser Hitparade in einen solchen Klangrausch verfallen, dass es nach Zugaben verlangte. Das ASO bewies, dass es der Marschmusik genauso kundig ist wie Musicals.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sitemap anzeigenStichwortsuche