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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Musik muss grooven, damit sie funktioniert

 

«ASO on Broadway» - Classical Crossover ist die Leidenschaft von Bernd Ruf, der als Gast das Aargauer Symphonie-Orchester dirigiert.

 

(Aargauer Zeitung, Rosmarie Mehlin, 16. Juni 2011)

 

Am Pfingstsamstag dirigierte Bernd Ruf im Rahmen der Händel-Festspiele in Halle an der Saale die örtliche Staatskapelle gemeinsam mit einer von ihm gegründeten Rockformation. Am Montag waren er und diese GermanPops Band zusammen mit einem irischen Orchester in Germersheim (Rheinland-Pfalz) zu Gast. Am kommenden Sonntag wird er auf Schloss Salem am Bodensee ein rock-symphonisches Programm unter anderem mit dem Ex-Deep-Purple- Keyboarder Jon Lord leiten, und heute Abend präsentiert sich das Aargauer Symphonie-Orchester unter seiner Leitung in Zofingen sowie morgen in Baden als «ASO on Broadway».

 

Ansteckende Begeisterung

 

Allein mit diesen Gastspielen innerhalb einer Woche wird der 46- jährige Bernd Ruf seinem Ruf gerecht, derzeit eine der kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover zu sein. «Ich bin grundsätzlich sehr neugierig auf Dinge, die ich nicht kenne. Besonders spannend finde ich, in Musik aus anderen Kulturen und von anderen Genres einzutauchen.» So locker und unkompliziert, wie er Fragen beantwortet, so ansteckend wirken seine Begeisterung und Empathie für die Musik in ihrer ganzen Vielfalt.

Geboren und aufgewachsen in der baden-württembergischen Kleinstadt Gengenbach, hat ihm Musik schon als Kind viel bedeutet. In Stuttgart hat Ruf seine Studien in klassischer Musik (Klarinette), Jazz (Saxofon) und als Kapellmeister abgeschlossen. Seit sieben Jahren ist er Dozent an der Musikhochschule Lübeck. Auf seine Initiative hin können die Studierenden dort in ihre klassische Ausbildung frei wählbar Jazz-, Rock- und Pop-Module integrieren. «Die Möglichkeiten zur Improvisation und die freie Art des Vortrags frontal zum Publikum vermitteln frische Gefühle und Lockerheit in der Interpretation klassischer Musik.» Ein guter Musiker, so Rufs Credo, lasse den Zuhörer spüren, dass er «nicht zum reinen Selbstzweck spielt, sondern durch die Musik etwas erzählen kann».

 

Genauso schwierig wie Klassik

 

Bernd Ruf, Vater eines zehn- und eines elfjährigen Buben – «sie sind beide sehr musikbegeistert» – hat mit dem von ihm gegründeten «Tango Five»-Ensemble schon mehrfach in der Schweiz gastiert. Das ASO aber leitet er zum ersten Mal. «Ich wurde angefragt und habe begeistert zugesagt.» Denn Ruf ist nicht nur für sein Engagement im Crossover-Bereich bekannt, sondern auch als Musical- Dirigent. «In Stuttgart hatte ich beispielsweise ‹Miss Saigon› sowie ‹Die Schöne und das Biest› einstudiert und in einer ersten Phase dirigiert. In Duisburg waren es ‹Les Misérables› und in Hamburg ‹Der König der Löwen› mit der Musik von Elton John – eines der besten Musicals überhaupt. Obwohl – ganz oben steht nach wie vor Bernsteins ‹West Side Story› mit seiner klassischen Substanz.»

Wird er, als Dirigent von Musicals, von Kollegen, die sich rein auf den klassischen Bereich konzentrieren, nicht belächelt? «Das gibt es sehr wohl, ist aber vollkommener Blödsinn. Denn die leichte, unterhaltende Musik ist in der Ausführung genauso schwierig wie Klassik; auch sie muss sehr genau und sehr ernst gespielt werden, denn wenn sie nicht groovt, funktioniert sie nicht.» Mit seiner Premiere beim ASO wird Bernd Ruf heute Abend den Beweis dafür antreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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