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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Saisonschluss mitsamt Rodeo-Ritt

 

(Mittelland Zeitung, Christian Berzins, 06. Juni 2010)

 

Schon mal eine Postkarte aus Amerika erhalten? Gewiss. Darauf zu sehen war entweder eine weite Landschaft, ein wilder Fluss oder die Wolkenkratzer von Manhattan. Um einiges vielfältiger und vor allem deutlich überraschender wird die musikalische Postkarte des Aargauer Symphonie- Orchesters sein, die am kommenden Wochenende in Baden und in Aarau an die Aargauer verschickt wird: ASO-Chefdirigent Douglas Bostock hat im Programm «Postcard from the USA» populär originelle Werke zusammengestellt. Mit Leonard Bernsteins (1918–1990) prächtiger Ouvertüre zu «Candide» startet man furios, mit Morton Goulds (1913–1996) «Folk Suite» gehts rustikal weiter, bis schliesslich mit George Gershwins (1898–1937) «Rhapsody in Blue» ein Klassiker für Soloklavier und Orchester ansteht.

Mit Bernd Lhotzky hat das ASO einen wahren Experten für das berühmte Stück engagiert. Ein Pianist, der zwar eine klassische Klavierausbildung genoss, der sich aber sehr früh von den legendären Jazzpianisten begeistern und beeinflussen liess. Ist er nun ein Jazzer, ein jazzender Klassiker, oder ein klassischer Jazzer? Lhotzky nennt sich zwar Jazzmusiker, vereint aber wohl alles ein wenig – und ist damit prädestiniert, Gershwins Musik zum Swingen zu bringen. Überzeugt sagt er: «Zwar habe ich gewissenhaft meine klassische Klavierausbildung weiterverfolgt, aber der swingende Jazz, die damit verbundenen Freiheiten, das Improvisieren waren immer verlockender. Gershwins rhythmische und zupackende Musik mit ihren kraftvollen melodischen Ideen und ihrer bluesgetränkten Harmonik hat mich von jeher begeistert. Als Jazzmusiker komme ich mit Gershwins Musik täglich in Berührung und die Bewunderung für sein Genie nimmt immer weiter zu.»

Die 1924 in New York anlässlich eines Konzertes mit dem Titel «An Experiment In Modern Music» uraufgeführte «Rhapsody in Blue» kennt Lhotzky schon seit Ewigkeiten. Er spielt sie oft, spielte sie in der Fassung für zwei Klaviere – mal den Solo-, mal den Orchesterpart. Nach dem berühmten Stück geht es bunt weiter: Werke von Charles Ives (1874–1954), Don Gillis (1912–1978), Leroy Anderson (1908-1975), Aaron Copland (1900-1980) sorgen für einen heiteren Saisonschluss mitsamt musikalischem Rodeo-Ritt.

 

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