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Stimmungs- und charaktervoller musikalischer Genuss

 

Mit der Aufführung von «Klang-Dichtung» zog das Aargauer Symphonie Orchester das Publikum im Stadtsaal in seinen Bann.

 

(Mittellandzeitung, Roger Wechsler, 13. März 2010)

 

«Ein unvergessliches Konzert», hörte man manche der zahlreichen Konzertbesucher sagen, die sich am vergangenen Donnerstagabend im gut besetzten Stadtsaal in Zofingen klassische Musik zu Ohren kommen liessen. Das Aargauer Symphonie Orchester bot mit seinem Programm «Klang-Dichtung» unter der Leitung von Douglas Bostock ein grossartiges Konzert, welches in derselben Form in diesen Tagen auch in Aarau und Baden aufgeführt wurde. Der Titel «Klang-Dichtung» vereinigt Musik mit Literatur, und so wurden drei eher selten gespielte Werke aus der Programmmusik von Grieg, Rachmaninow und Sibelius aufgeführt, die sich dabei von literarische Werke inspirieren liessen.

 

Mal magisch, mal ernst

Mit leichten und lockeren Flötenklängen von Rachmaninows Orchesterfantasie «Der Fels» op. 7 wurde das Konzert eröffnet und das Publikum auf einen musikalisch interessanten Abend eingestimmt. Das russische Gedicht «Der Fels» von Michail Lermontow (1814–1841) bildete Rachmaninows aussermusikalische Grundlage zu seiner Orchesterfantasie. Diese präsentierte sich wortwörtlich «fantasievoll» und schien mit ihren manchmal magischen, aber auch unerwarteten ernsten und energievollen Passagen eine Geschichte zu erzählen.
Ähnlich episch erklang aus der Suite «Lemminkäinen» op. 22, Nr. 2: «Der Schwan von Tuonela» vom finnischen Komponisten Jean Sibelius. Die Suite erzählt in vier Legenden die Geschichte des Helden «Lemminkäinen» aus dem finnischen Nationalepos «Kalevala». Sibelius setzte in seiner Komposition das Englischhorn solistisch ein, welches mit seinem eindringlichen Klang und bewegend gespielt von Judith Buchmann das Stück charakterisierte. Die ernsten, wenn nicht sogar märchenhaften, Klänge zogen das Publikum in ihren Bann, so dass man sich auf den Sitzen kaum noch zu rühren wagte.
Das dritte Werk aus der Programmmusik, mit welchem das Orchester sein Konzert zugleich auch abschloss, bildeten die «Symphonischen Tänze» op. 64 vom norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Ganz im Gegensatz zu den anderen beiden aufgeführten Werken bestand dieses Werk, das vier Sätze umfasst, aus viel leichterer Musik, die oftmals eine fröhliche und abenteuerlustige Stimmung zu vermitteln vermochte, was aber nicht heissen soll, dass es an Spannung und Dramatik gefehlt hätte: Besonders im letzten Satz entriss der britische Dirigent Douglas Bostock seinem Orchester dramatische und laute Tutti-Stellen, die es einem kalt den Rücken herunterlaufen liessen.

 

Energisch und atemberaubend

Den Höhepunkt des Programms bildete aber der russische Pianist Sergey Koudriakov, der im ersten Teil des Konzertes das Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur von Franz Liszt interpretierte. Schon beim allerersten Kontakt mit den Klaviertasten bewies der junge Pianist, der 2006 beim Concours Géza Anda in Zürich mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, seine Virtuosität und brillierte in energischen und atemberaubend schnellen Passagen. Der gebürtige Moskauer mischte sein Klavierspiel gekonnt unter die begleitenden Töne des Aargauer Symphonie Orchesters, und zusammen boten sie ein eindrückliches Konzert dar. Das war auch dem begeisterten Publikum anzusehen.

 

 

 

 

 

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