Aargauer Sinfonieorchester weiter im Aufwind Die Saison 2009/10 des Aargauer Symphonie Orchesters (ASO) wird geprägt von thematisch klug zusammengestellten Programmen und ungewöhnlichen Soloinstrumenten. Zudem erfreuen sich die Konzerte des Ensembles steigender Besucherzahlen. (Codex flores, Wolfgang Böhler, 11.05.2009) In der laufenden Saison verzeichnet das ASO pro Konzert 372 Besucher pro Konzert. In der vorangegangenen Saison waren es noch 336. Die durchschnittliche Auslastung der Konzerte beträgt über 90 Prozent. Trotz Wirtschaftskrise kann das Ensemble zudem höhere Sponsoreneinnahmen und Mitgliederbeiträge verzeichnen. Laut Jürg Schärer, dem Präsidenten des ASO-Trägervereins, zeichnen sich nun auch im Aargau allerdings erste Einbrüche in Sachen Sponsoring ab. Schärer erklärte an der Vorstellung des neuen Programmes zudem, dass die Unterstützung der Gemeinden für das Ensemble grösser sei könnte. Ein namhafter Beitrag komme bloss aus der Stadt Aarau, kleinere Zuwendungen aus Baden, Ennetbaden und Wettingen. Die Einführung einer zweiten Abo-Reihe, welche Familinekonzerte und populärere Programme zusammenfasst, hat sich bewährt und wird weitergeführt. Die Konzerte der ersten Abo-Reihe sind unter anderem regionalem Musikschaffen gewidmet: der britischen, böhmischen sowie ost- und nordeuropäischen Musik. Daneben setzt das ASO unter der Leitung seines Chefdirigenten Douglas Bostock seine Reihe der Beethoven-Sinfonien fort, und unter dem Titel «Zaubernächte» kombiniert es Dukas Zauberlehrling unter anderem mit einer «Merlin»-Musik des 1915 verstorbenen Karl Goldmark. Das ASO präsentiert aber auch ungewöhnliche Soloinstrumente: Im Konzert mit britischer Musik interpretiert der Dudelsackspieler Gunther Haussknecht mit dem Orchester «An Orkney Wedding, with Sunrise» von Peter Maxwell Davies. Und im Neujahrskonzert verleiht der Balalaika-Spieler Andreij Gorbatschow verschiedenen russischen Werken eine besondere Note. Mehr Infos: www.aso-ag.ch (cf)
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