HOME | PRESSE | SPONSORING | STELLEN | KONTAKT | ASO INTERN 
Home
Home
Pressespiegel 2012/2013
Archiv Pressespiegel
Archiv Presse 2011/2012
Archiv Presse 2010/2011
Archiv Presse 2009/2010
Archiv Presse 2008/2009
17.06.2009
17.06.2009 NZZ
15.06.2009
12.05.2009
11.05.2009
09.05.2009
17.04.2009
20.03.2009 BZ
20.03.2009 BAZ
10.03.2009
28.02.2009
20.01.2009
Radiomagazin 01.2009
16.01.2009
10.01.2009
05.01.2009
03.01.2009
23.12.2008 MZ
23.12.2008
16.12.2008
18.11.2008
29.10.2008
28.10.2008
24.09.2008
17.09.2008 NZZ
17.09.2008 Tagesanzeiger
16.09.2008
12.09.2008
31.08.2008
28.08.2008
Archiv Presse 2007/2008
Archiv Presse 2006/2007
Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Renner im Wasserschloss

 

Oper Hallwyl - Im Sommer 2009 steht Smetanas beliebte Oper «Die verkaufte Braut» auf dem Programm. Die Nachfrage ist jetzt schon gross

 

(Aargauer Zeitung, Elisabeth Feller, 16.12.2008)

 

2003 war Wolfgang Amadeus Mozarts bekannte Oper «Die Entführung aus dem Serail», 2006 war Georges Bizets weit weniger bekannte «Die Schöne von Perth» ein Publikumsmagnet. Ein solcher soll in diesem Jahr auch Bedrich Smetanas «Die verkaufte Braut» werden: Die Oper Schloss Hallwyl setzt bei ihrer dritten Saison auf ein Werk, das sich weltweit ungebrochener Publikumsgunst erfreut. Die liebenswerte, mit vielen komischen Elementen gespickte Geschichte um Marie, Hans und Wenzel aus dem ärmlichen böhmischen Bauernmilieu des 19. Jahrhunderts wird Peter Schweiger inszenieren. Die spieltechnisch höchst anspruchsvolle Ouvertüre führt rasant in die Spielhandlung ein - ein gefundenes «Fressen» für das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) und seinen Chef Douglas Bostock, die selbstverständlich auch 2009 mitwirken. Als bewährter Partner mit von der Partie ist ebenfalls der 28-köpfige, mit bekannten Aargauer Sängerinnen und Sänger besetzte, von Jürg Hämmerli geleitete Profi-Chor.

Auf die aargauischen Wurzeln werden Besucherinnen und Besucher der Freilichtoper allenthalben stossen - auch die Sänger der beiden gegensätzlichen Hauptrollen, Richard Ackermann und Valentin Johannes Gloor, stammen aus dem Kulturkanton. Dasselbe gilt erst recht für die rund 40 freiwilligen Helferinnen und Helfern, von denen viele seit Beginn dabei sind und damit ausgewiesene Experten bezüglich der Oper Hallwyl sind. «Ohne sie könnten wir ein solches Grossunterfangen gar nicht durchführen», unterstreicht Produktionsleiter Christoph Risi.

Auch die dritte Produktion im Schlosshof peilt eine gute bis sehr gute Auslastung an. Vor fünf Jahren wurden mit der Mozart-Oper 11 000 Zuschauer verzeichnet: ein Spitzenergebnis, das sich zum einen aus der Werkwahl, zum andern auch aus dem damaligen Kantonsjubiläum erklären lässt. Vor zwei Jahren erreichte die Oper Hallwyl dann mit der erstmals in der Schweiz gespielten Bizet-Oper «Die Schöne von Perth» 9500 Zuschauer. Dieses Ergebnis wollen die Verantwortlichen auch heuer mit Smetanas Nationaloper erreichen oder sogar noch übertreffen.

Nach den A- und B-Premieren am 24. und 25. Juli stehen bis zum 22. August 18 Vorstellungen auf dem Programm. Ganz neu sind am 1., 2. und 9. August drei Vorstellungen angesetzt, die bereits um 17 Uhr beginnen werden. Damit will die Oper Hallwyl jenen Auswärtigen Rechnung tragen, die einen längeren bis langen Anfahrtsweg haben. «Wir sind sehr gespannt, ob diese Neuhheit beim Publikum ankommen wird. Wir können um diese Zeit natürlich noch nicht mit den Lichteffekten der später beginnenden Abendvorstellungen spielen», sagt Risi. Trotzdem, ein Versuch ist der frühe Beginn wert.

Nach wie vor richtet sich die Oper Hallwyl schwergewichtig an Besucher aus dem Aargau. Gleichwohl schaut sie auch über die Kantonsgrenzen hinaus - beispielsweise nach dem Kanton Luzern. «Dort ist mit Sicherheit noch Potenzial vorhanden», ist Christoph Risi überzeugt. Er weiss, dass der Schlosshof mit dem riesigen Baum, um den die 630 Plätze aufweisende Tribüne gebaut ist, ein charakteristischer, «nicht austauschbarer» Schauplatz ist. Mit diesem Trumpf kann die Oper Hallwyl weithin punkten - auch im nahen Ausland, indem man dieses künftig bewirbt? Hierfür sei es noch etwas früh, betont Risi: «Kerngeschäft» ist und bleibt vorderhand der Kanton Aargau.

Der vor einer Woche gestartete Vorverkauf beweist: Der Zuspruch ist jetzt schon gross. Offenkundig interessiert die Frage, wer und was in der Smetana-Oper verkauft wird. Dass die Rechnung am Ende bloss vordergründig aufgeht, wissen Opernliebhaber natürlich, weshalb sie primär auf das Wie der Umsetzung gespannt sind. Derzeit wird operativ wie kreativ heftig geplant und gerechnet. Was nicht geplant werden kann, ist das Wetter. Egal, ob es Wettergott Petrus gibt oder nicht: Die Oper Hallwyl glaubt an ihn. Deswegen bittet sie ihn jetzt schon innig um einen warmen, trockenen Sommer.

Oper Hallwyl www.operschlosshallwyl.ch

<< Zurück

 

 

 

Sitemap anzeigenStichwortsuche