HOME | PRESSE | SPONSORING | STELLEN | KONTAKT | ASO INTERN 
Home
Home
Pressespiegel 2012/2013
Archiv Pressespiegel
Archiv Presse 2011/2012
Archiv Presse 2010/2011
Archiv Presse 2009/2010
Archiv Presse 2008/2009
17.06.2009
17.06.2009 NZZ
15.06.2009
12.05.2009
11.05.2009
09.05.2009
17.04.2009
20.03.2009 BZ
20.03.2009 BAZ
10.03.2009
28.02.2009
20.01.2009
Radiomagazin 01.2009
16.01.2009
10.01.2009
05.01.2009
03.01.2009
23.12.2008 MZ
23.12.2008
16.12.2008
18.11.2008
29.10.2008
28.10.2008
24.09.2008
17.09.2008 NZZ
17.09.2008 Tagesanzeiger
16.09.2008
12.09.2008
31.08.2008
28.08.2008
Archiv Presse 2007/2008
Archiv Presse 2006/2007
Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Mit verschmitztem Lächeln


Neujahrskonzert - Gute Laune prägte den traditionell festlichen Anlass in Wettingen

Der Landammann wünschte Zuversicht und herzliches Lachen als Begleiter durchs neue Jahr. Das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) und die Solisten zauberten zufriedenes Lächeln auf die Gesichter des Publikums.

 

(Aargauer Zeitung, Rosmarie Mehlin, 03.01.2009)


Von der Balkonwand blickten Putenengel auf den vollbesetzten Wettinger Tägerhardsaal. In den üppigen Blumenarrangements, welche die Bühne schmückten, funkelten Glitzersteinchen mit den sich in der verspiegelten Decke vervielfachenden Kronleuchtern um die Wette. Kultur und Kulinarik liessen die vereisten Trottoirs draussen im Nu in Vergessenheit geraten. Traditionell hatte die Neue Aargauer Bank (NAB) als Sponsorin auch gestern, am 14. Wettinger Neujahrs-konzert, vorgängig Prominenz und Kunden als Gäste zum Apéro geladen, während das ganze Publikum nach dem Kunstgenuss von der Gemeinde Wettingen zum fröhlichen Zuprosten geladen war. Denn auch wenn in der (Finanz-)Welt kein Stein auf dem anderen bleibt - das Wettinger Neujahrskonzert steht wie ein fröhlicher Fels in der Brandung.

Damit spendet es Zuversicht ganz im Sinne von Regierungsrat Peter C. Beyeler, der - auch das gehört dazu - als Landammann das Wort zum neuen Jahr sprach: «Freude, Zufriedenheit und Zuversicht sollen Sie im 2009 begleiten . . . Zuversicht in der heutigen instabilen Welt? . . . Wir spüren doch gerade zum Neujahr immer wieder einen inneren Optimismus, der uns eine Zuversicht spüren lässt, die sich auf das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten abstützt . . . Ja, wir können uns auf unsere Fähigkeiten verlassen und wir können es schaffen, wenn wir wollen, weil wir es können.»

Seine Überzeugung, dass die erhoffte Stabilität nicht nur mit dem Willen aller Nationen, sondern auch dem Einsatz jedes Einzelnen erlangt werden kann, unterstrich Beyeler mit einem Zitat des amerikanischen Verlegers Forbe: «Ein Mensch kann nicht mehr tun, als in seiner Macht steht - aber zumindest das kann er mit aller Macht tun.»

Dem Wunsch des Aargauer Landammanns, dass auch «immer wieder ein herzliches Lachen» uns im 2009 begleiten möge, kam das Konzertpublikum so nicht ganz nach. Zum Lachen war das Konzert des Aargauer Symphonie-Orchesters natürlich nicht, wohl aber zeitweise zum Schmunzeln. Dafür sorgte einmal die Solistin Miriam Terragni: Sie verzückte auf dem Piccolo in Eugène Damarés «Le Tourbillon» nicht nur durch ihr virtuoses Spiel, sondern auch durch ihren verschmitzten Charme. Während der zweite Solist, Giulio Rubino, im 1. Satz aus dem Konzert Nr. 2 für Kontrabass von Giovanni Bottesini durch Präzision und Sensibilität in den Bann zog, war der gemeinsame Auftritt von Terragni und Rubino im «Carneval de Venise» begeisternder Höhepunkt des Abends. Der in Basel lebende Komponist Matthias Heep hatte von Paul-Agricole Génins Komposition auf das Wettinger Neujahrskonzert hin eigens eine Fassung für Piccolo, Kontrabass und Orchester geschrieben. Herausgekommen sind höchst vergnügliche, witzige Variationen einer Melodie, die längst zum «Gassenhauer» geworden ist: «Mein Hut, der hat drei Ecken . . .».

Marc Kissóczy, zum 14. Mal am zweiten Tag des neuen Jahrs am Dirigentenpult, zauberte auch beim übrigen Programm einige höchst erfreuliche Überraschungen aus dem Hut. Selbstverständlich war Johann Strauss dabei, konnten die Zuhörer ebenso im «Wiener Wald» wie im «Krapfenwaldl» schwelgen und auch Carl Maria von Webers «Aufforderung zum Tanz» lud innerlich zum Mitsummen. Daneben aber zollte das bestens gelaunte und unter Kissóczys Stabführung überzeugend und griffig spielende ASO einerseits mit dem dramatischen Intermezzo aus der Oper «Manon Lescaut» dem soeben zu Ende gegangenen Puccini-Jubiläumsjahr Tribut und liess andererseits auch mit drei Stücken aus Adolphe Adams Ballett «Giselle» eher ungewohnte Töne erklingen.

 

<< Zurück

 

 

 

 

Sitemap anzeigenStichwortsuche