HOME | PRESSE | SPONSORING | STELLEN | KONTAKT | ASO INTERN 
Home
Home
Pressespiegel 2012/2013
Archiv Pressespiegel
Archiv Presse 2011/2012
Archiv Presse 2010/2011
Archiv Presse 2009/2010
Archiv Presse 2008/2009
17.06.2009
17.06.2009 NZZ
15.06.2009
12.05.2009
11.05.2009
09.05.2009
17.04.2009
20.03.2009 BZ
20.03.2009 BAZ
10.03.2009
28.02.2009
20.01.2009
Radiomagazin 01.2009
16.01.2009
10.01.2009
05.01.2009
03.01.2009
23.12.2008 MZ
23.12.2008
16.12.2008
18.11.2008
29.10.2008
28.10.2008
24.09.2008
17.09.2008 NZZ
17.09.2008 Tagesanzeiger
16.09.2008
12.09.2008
31.08.2008
28.08.2008
Archiv Presse 2007/2008
Archiv Presse 2006/2007
Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Oliver Schnyder spielt Beethoven

 

(Tagesanzeiger, Tobias Rothfal, 17.09.2008)


Zürich, Tonhalle. - Kürzlich erschienen seine Aufnahmen von Musik Mozarts und Chopins (TA vom Montag), am Montag war er in der Tonhalle zu hören: der junge Schweizer Pianist Oliver Schnyder. In lyrisch-versonnenem, fliessend perlendem Ton spielte er Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 und verlieh ihm eine wunderbar atmende, manchmal geradezu intime Dramaturgie, die so unspektakulär erschien wie Schnyders bescheidenes Auftreten. Nichts daran riecht nach image-definierenden Einflüsterungen von PR-Agenturen - und tatsächlich ist Schnyder keiner der vielen über die Tasten rasenden Pianistenlärmstars. Die Musik bleibt bei ihm stets an erster Stelle, und wie selbstverständlich widmet er seine interpretatorische Sorgfalt auch scheinbaren Details: Ein Akkord ist da nicht einfach ein Akkord, sondern ein Klanggebilde aus Tönen mit je einzeln gefärbtem Innenleben. So konsequent Schnyder diese Haltung lebt, so sehr zahlt sie sich in musikalischer Währung aus. Da änderte auch die «Wut über den verlorenen Groschen» nichts, Beethovens irrlichternd empörtes Klavierstück, das Schnyder als Zugabe spielte.

Begleitet wurde der Pianist vom Aargauer Sinfonie Orchester (ASO), das in den bald acht Jahren der Zusammenarbeit mit ihrem künstlerischen Leiter und Dirigenten Douglas Bostock in raschem Tempo an Qualität und Profil gewann und mittlerweile auf vielen Positionen mit hervorragenden Musikerpersönlichkeiten besetzt ist.

«Auf zu neuen Ufern!» empfahl das titelgebende Motto des Konzerts in der Tonhalle. Exakt dieser Empfehlung scheint das ASO derzeit engagiert nachzukommen, wie sich an der wunderbar gestalteten 9. Sinfonie von Antonín Dvorák nachhören liess. Arthur Honeggers wild-komplexes Prélude zur Bühnenmusik «La Tempête» brachte zuvor zwar die Grenzen des Orchesters ans Licht, zeigte aber auch, wie souverän es diese zu umschiffen vermag.

 

Wiederholung des Konzerts heute Mittwoch um 20 Uhr in der Trafo-Halle Baden.

 

 

<< Zurück

 

 

 

 

Sitemap anzeigenStichwortsuche