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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Jedem Satz sein eigenes Licht

 

Das Aargauer Symphonie Orchester (ASO) lanciert Familienkonzerte. Das Besondere daran: Sie werden doppelt geführt - in Baden und in Aarau.

 

(Mittellandzeitung, Elisabeth Feller, 07.12.2007)

 

Douglas Bostock, «Eine verzauberte Welt» - unter diesen Titel stellen das Aargauer Symphonie Orchester und Sie das erste, gleich doppelt geführte Familienkonzert. Will das ASO mit dieser Neulancierung primär junge Menschen ansprechen?

Douglas Bostock: Nein, nicht speziell. Wir wollen ganz einfach noch ein weiteres Angebot bereithalten. Das Aargauer Symphonie Orchester ist ja seit vielen Jahren in der Arbeit mit Jugendlichen sehr aktiv, beispielsweise mit seinen Schülerworkshops. Nun wollen wir diesen Gedanken mit den Familienkonzerten fortspinnen. Familie meint sowohl jüngere Menschen wie auch Erwachsene. Natürlich wäre es ein schöner Nebeneffekt, wenn es uns gelänge, mit den neuen Familienkonzerten, die jährlich in Aarau und Baden geplant sind, auch ein jüngeres Publikum an Land zu ziehen.

 

Sie haben das Motto «Eine verzauberte Welt» gewählt für ein Programm, das mit Werken von Engelbert Humperdinck, Edward Elgar und Peter I. Tschaikowsky eher unbeschwert daherkommt.

Bostock: Das ist so. Die Familienkonzerte sind ein Bestandteil im Rahmen weiterer geplanter, leichterer Programme beispielsweise mit Musik aus Film, Musical oder Oper. Nennen wir sie Pops.

 

Pops? Das erinnert doch . . .

Bostock: (lacht) . . . richtig, an die berühmten Boston Pops in Amerika, die der Dirigent Arthur Fiedler geleitet hat. Das ASO will künftig nach Möglichkeit nicht allein seine fünfteilige Reihe A mit den klassischen Sinfoniekonzerten anbieten, sondern eben auch eine Reihe B mit Familienkonzerten, Pops-Konzerten und die Neujahrskonzerte.

 

Zum Programm: Humperdincks Ouvertüre zu seiner Oper «Hänsel und Gretel» und Tschaikowskys «Nussknacker-Suite» sind zwei bekannte und beliebte Stück. Doch Edward Elgars «The Wand of Youth»?

Bostock: Oder auf Deutsch «Der Zauberstab der Jugend»? Dieses Stück kennt hier wirklich kaum jemand. Sogar in der Elgar-Hochburg England ist es nicht besonders bekannt. Zu Unrecht: Es ist ein tolles Werk, das Elgar ursprünglich als Teenager zur Familienunterhaltung geschrieben hat. Wir spielen aus den Suiten Nr. 1 und 2. Es gibt da einen wunderbaren Tanz mit Bären . . .

 

. . . der vielleicht noch nach mehr ruft?

Bostock: (lacht) O ja. Wir werden am 16. Dezember tatsächlich versuchen, das Atmosphärische nicht allein mit Musik, sondern auch mit anderen Mitteln herzustellen.

 

Womit zum Beispiel?

Bostock: Mit Licht. Musikerinnen und Musiker baden in Baden (lacht) und in Aarau förmlich in Licht. Das ASO ist ein in Farben getauchtes Orchester. Jeder der gespielten Sätze wird ein eigenes Licht bekommen. Kommt hinzu, dass ich diese musikalische Bilderreise auch selbst moderieren werde.

 

Das klingt aber nach einer ziemlich langen Veranstaltung?

Bostock: Aber nein, das Konzert wird keine 75 Minuten dauern.

 

Worüber würden Sie sich nach dem Ende der Familienkonzerte am meisten freuen?

Bostock: Mich freute, wenn das Ganze musikalisch schön gelaufen ist und sowohl das Publikum wie das Orchester der Meinung sind: «Diese Konzerte waren eine Bereicherung, sie haben Spass gemacht.» Ich hoffe natürlich, dass der Funke überspringt und dass der eine oder die andere weiter klassische Musik hören wollen.

 

Familienkonzerte 16. Dez., 11 Uhr, Trafo-Halle Baden; 17 Uhr, Kultur- & Kongresshaus, Aarau. Vorverkauf Tel. 062 834 70 00 oder info@aso-ag.ch.

 

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