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«Ungewohnte Monumentalität»


Nachgefragt Peter-Mieg-Kenner Michael Schneider äussert sich über Miegs einzige Sinfonie, die vom ASO nächste Woche gespielt wird.

 

(AZ 20.09.2006)
 Im Monat des 100. Geburtstages des berühmten Lenzburger Allround-Künstlers Peter Mieg spielt das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) Miegs einzige «Sinfonie für grosses Orchester» im ersten Zyklus der neuen Saison - erstmals am kommenden Sonntag um 17 Uhr in Aarau. Michael Schneider als Experte und Vizepräsident der Mieg-Stiftung äussert sich über Komponist und Werk.

 

Wann war Miegs Sinfonie letztmals im Aargau zu hören?

 

Michael Schneider: Das weiss ich auswendig nicht genau. In den 90er-Jahren gab es eine Einspielung mit dem polnischen Rundfunk-Symphonieorchester unter André Froelicher. Ich bin zudem nicht sicher, ob das ASO vor etwa 30 Jahren die Sinfonie einmal aufgeführt hat.

 

Umso erfreuter sind Sie sicher, dass die Sinfonie nun wieder auf dem Programm erscheint?

 

Schneider: Ich bin tatsächlich froh, dass es mit der Aufführung dieses Werkes für grosse Besetzung wieder einmal geklappt hat; andere Werke in kleineren Kammermusikbesetzungen werden ja immer wieder gespielt.

 

Wie weit spielt der Dirigent des ASO dabei eine Rolle?

 

Schneider: Ich bin Douglas Bostock sehr dankbar; er hat offensichtlich eine spezielle Affinität zu Mieg und seiner Sinfonie.

 

Was macht für Sie als Kenner des gesamten Mieg-Werkes der spezielle Reiz seiner einzigen Sinfonie aus?

 

Schneider: Die Sinfonie ist schlicht «ein Wurf». Für ihn ist es speziell, hier die ganze Breite, auch die Blechbläser, einzusetzen. Die Sinfonie weist eine für Peter Mieg ungewohnte Monumentalität auf.

Das Echo auf das Werk war nach der Uraufführung 1958 sehr gut. Wieso hat Mieg nicht weitere Sinfonien komponiert?

 

Schneider: Dies entsprach dem Zeitgeist. Mieg arbeitete primär auf Auftrag. Für die Sinfonie erhielt er den Auftrag von der Zürcher Tonhalle. Er war auch nicht gram, keine weiteren Aufträge für solche Werke zu erhalten. Für seine Generation typisch war die Überzeugung, in kleineren Besetzungen alles Nötige ausdrücken zu können. (tf)

 

 

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