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Wie Ikarus fliegen


Musik Das Aargauer Symphonie-Orchester (ASO) ist auf Kurs: Am Sonntag ist Saisonauftakt.

 

Elisabeth Feller (AZ 22.09.2006)
Am vergangenen Samstag hat er die Stadt Baden mit «Classic goes public» aufgemischt und dabei erneut bewiesen, welch «begnadeter Kommunikator» er ist: Jürg Schärer, Präsident des ASO-Trägervereins, bringt an der 40. GV auf den Punkt, was das Aargauer Symphonie-Orchester unter seinem Chef Douglas Bostock in jüngerer Zeit nach vorne gebracht hat: Tuchfühlung mit dem Publikum. Sie darf nach Bos-tock getrost noch enger werden - vor allem in Baden, wo das ASO erstmals zu einem Tag der offenen Tür auf Strassen und in die Trafo-Halle einlud - mit durchschlagendem Erfolg. Von Ausruhen auf dem bisher Erreichten kann indessen nicht die Rede sein.

 

Im Gegenteil: Das übermorgen in die Saison 2006/07 startende Orchester will noch höher fliegen - wie Ikarus, jedoch ohne an den hochgesteckten Zielen zu verbrennen. «Das ASO hat sich stabilisiert und seine Qualität ist gestiegen», unterstreicht Bostock und führt das auch auf die Verpflichtung des Ensembles für Bizets Oper «Die Schöne von Perth» im Hallwyler Schlosshof zurück. «Das Zusammenspielen in dichter Folge hat die Homogenität gefördert und uns ohne Frage weitergebracht», betont der Chef und resümiert: «Das 59-köpfige Ensemble ist ein mittelgrosses Orchester, mit dem man sehr vieles machen kann». Wie vieles, das wird in der neuen Saison vom September 06 bis Mai 07 hörbar werden. Bostock dirigiert sämtliche Zyklen, doch ab Spielzeit 2007/08 wird das Symphonie-Orchester auch von einem Gast dirigiert werden.

 

Wer wie Ikarus die Sonne anpeilt, darf sich nicht wundern über die Frage: «Was gibts Neues unter der Sonne?» Fünf mit spannenden Mottos versehene Zyklen. Bereits der übermorgige Auftakt birgt mit «Variationen für Orchester» (Saint-Saëns, Debussy, Kodály) eine wirkliche Surprise, Peter Miegs «Sinfonie» für grosses Orchester, die - nach 1958 - erst zum zweiten Mal aufgeführt wird. Bostock zählt sie zu den persönlichsten Werken des Lenzburger Komponisten - so sehr, dass er augenzwinkernd anmerkt: «Ich erwarte, dass alle musikinteressierten Bürger des Kantons Aargau dieses Werk hören werden.»

 

Eingebettet in den «Klangnovember Aarau» ist der zweite Zyklus, «Macht und Musik». «Mozart», erläutert Bos-tock, «kämpfte gegen den Erzbischof in Salzburg; Schostakowitsch gegen die Sowjetmacht, der wiederum Amerika gegenübersteht.» Bostock meint damit nicht primär die Supermacht, sondern Leonard Bernstein, der für ihn eine «Macht der Musik» ist.

 

Wer weiter den «Heroischen Gestalten» (Cherubini, Schoeck, Beethoven), «Einer musikalischen Freundschaft» (zwischen Brahms und Dvorak) sowie dem Motto «Vive la Symphonie!» (Rossini, Lalo und Tschaikowsky) nachspürt, wird dem Aargauer Symphonie- Orchester fraglos Profil attestieren: Der Mix aus bekannten Werken (zu denen Beethovens «Eroica» zählt) und selten(er) gespielten wirkt attraktiv.

 

Erstes ASO-Konzert Kultur- und Kon gresshaus Aarau, 24. September, 17 Uhr; Dienstag, 26. September, 20 Uhr. Trafo-Halle Baden, 27. September, 20 Uhr.

 

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