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ASO-Portrait/Fotos

 

Medienmitteilung Aarau, 09. Oktober 2009

 

Gastdirigent Petr Altrichter und die junge Stargeigerin Sophia Jaffé

Im November-Zyklus «Aus böhmischen Landen» begegnen sich beim ASO der tschechische Gastdirigent Petr Altrichter und die junge Stargeigerin aus Berlin, Sophia Jaffé. Dabei stehen das populäre 1. Violinkonzert von Max Bruch und die Symphonie Nr. 6 von Antonín Dvořák auf dem Programm.

 

Petr Altrichter ist ein ausgesprochener Spezialist für tschechische Musik. Als ehemaliger Chef der Prager Philharmoniker hat er vor allem die Musik von Antonín Dvořák intensiv gepflegt und an renommierten Festivals aufgeführt. Ab 1990 hat der Tscheche vor allem auch in Grossbritannien Furore gemacht, so 1994 mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dessen Chefdirigent er von 1997-2001 wurde. Seit 2002 ist Petr Altrichter Generalmusikdirektor der Brünner Philharmoniker, bei welchen er in jungen Jahren als Assistent sein Sporen abverdient hatte.

 

Die Symphonie Nr. 6 von Antonín Dvořák ist stark von slawischen Idiomen geprägt. Schon das Hauptthema des ersten Satzes beruht auf einer böhmischen Volksliedmelodie, und im «Scherzo» kommt auch der «Furiant», ein böhmischer Volkstanz, zum Zug. Zudem lässt sich in der Instrumentierung des Finale die Freundschaft von Dvořák zu seinem Förderer Johannes Brahms erkennen.

 

An der Seite des erfahrenen Dirigenten Altrichter tritt die junge Berliner Geigerin Sophia Jaffé mit dem ASO auf. Von ihrem Spiel schwärmte die Süddeutsche Zeitung: «Sophia Jaffé beeindruckt durch vornehme Liebenswürdigkeit der Erscheinung und offenbart ein Geigenspiel ausdrucksvoller Klarheit und grosser Wärme, frei von Koketterie und Schmalz. Sie bot bei den Münchner Symphonikern das Tschaikowsky Konzert mit virtuosem Feuer und Kantabile-Hingabe, ohne je ihre klassische Façon aufzugeben.»

 

Sophia Jaffé ist eine vielfach preisgekrönte Geigerin, so gewann sie den renommierten Genfer Wettbewerb (2004), den Preis des Deutschen Musikrats sowie den 3. Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel (2005). Geboren und aufgewachsen ist sie in einer Berliner Musikerfamilie, ihre Eltern erteilten ihr den ersten Violinunterricht. Später studierte sie in Amsterdam und an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, wo sie das Studium 2006 mit dem Konzert-examen mit Auszeichnung abschloss.

 

Seither hat Sophia Jaffé mit zahlreichen Orchestern konzertiert, in der Saison 2007/08 debütierte sie mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie, und mit dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin unter Marek Janowski. Konzertreisen führten sie nach Israel, Luxemburg, Italien, Chile, China, in die USA und in die Schweiz.

 

Mit dem Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch spielt die hochtalentierte Geigerin ein Werk, das stilistisch am ehesten Felix Mendelssohn Bartholdy verpflichtet ist. Entstanden ist es im engen Dialog mit dem Stargeiger jener Zeit, Joseph Joachim, der Solopart ist ganz auf dessen Geschmack ausgerichtet. Dieses populäre Violinkonzert ist das einzige Werk von Max Bruch, das noch heute regelmässig gespielt wird – es gibt kaum einen Geiger von Format, der es nicht in seinem Repertoire führt.

 

 

Aargauer Symphonie Orchester ASO

A-2 / November
«Aus böhmischen Landen»

Bohuslav Martinù Intermezzo für grosses Orchester
(1890–1959) Anlässlich des 50. Todesjahres des Komponisten

 

Max Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, g-moll, op. 26
(1838–1920)

 

Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 6, D-Dur, op. 60
(1841–1904)

 

Solistin: Sophia Jaffé, Violine
Dirigent: Petr Altrichter

 

Konzert-Orte:

Aarau, Kultur & Kongresszentrum
Sonntag, 8. November 2009, 17 Uhr
Sonntag, 10. November 2009, 20 Uhr

 

Baden, Trafo-Halle
Mittwoch, 11. November 2009, 20 Uhr

 

Konzerteinführungen «Bostock & Co.» jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn.

 

Vorverkauf
Sitzplatzgenaue Reservation unter www.aso-ag.ch oder Tel. 062 834 70 00
Aarau: Buchhandlung Wirz Thalia, Hintere Vorstadt 18, 5000 Aarau
Telefon 062 832 38 38, aarau@thalia.ch
Baden: NEUE AARGAUER BANK, Bahnhofplatz 1, 5400 Baden
Vorverkauf am Schalter «Information». Oder per Telefon via ASO-Geschäftsstelle: 062 834 70 00

Weitere Auskünfte:

Christian Jost, Aargauer Symphonie Orchester, Laurenzenvorstadt 90, Postfach 2132, Aarau
Tel. 062 834 70 00, Fax 062 834 70 01, info@aso-ag.ch

 

 

 

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