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Medienmitteilungen
ASO-Portrait/Fotos

Filme einmal ohne Bilder

 

Das Aargauer Symphonie Orchester gab sein erstes «Pops-Konzert» und  lud dazu Moderator Kurt Aeschbacher ein.

 

(Aargauer Zeitung, Franziska Frey, 15.06.2009)

 

Was wären Filme ohne Musik? Man denke sich «Der Herr der Ringe» einmal stumm  - spröde und fahl wärs. Kaum könnten Triumph und Versagen so eindrucksvoll geschildert werden. Und umgekehrt - was bleibt vom Film, wenn die Bilder weggelassen werden?

 

Das Aargauer Symphonie Orchester (ASO) führte am Samstagabend vor, wie lebendig und kurzweilig die assoziative Energie dieser Musik doch ist. Im Rahmen der neuen Reihe der «Pops-Konzerte» spielte das ASO Klassiker aus der Filmmusik › so hörte man John Wayne und seine Cowboys durch den Saal galoppieren, sogar die Peitschen knallten. Und plötzlich wähnte man sich mit James Bond an der Theke beim Drink › war man nicht ebennoch Gast bei Harry Potters?

 

Gladiatoren und Indiana

Und die Musik gefiel. Nicht nur dem Publikum in der gut besuchten Badener Trafo-Halle, auch die Musiker des ASO zeigten, wie gerne sie eine solche musikalische Abwechslung entgegennehmen. Nicht, dass es nur einfach wäre. Denn um die vielen Szenenwechsel und Stimmungen umzusetzen, von Ennio Morricones seufzenden Melodien zur Fanfare aus Indiana Jones’ Abenteuern zu springen, braucht es allerhand › doch es muss schon etwas Besonderes sein, sich von brachial archaischen Stimmungen wie die eines Gladiatorenkampfs umgeben zu hören. Natürlich durfte bei so einem Abend auch ein Moderator nicht fehlen, der das Publikum galant auf die jeweiligen Filmmusiken einstimmte. An diesem Abend war derjenige, der ganz vorne vor dem Orchester Platz nahm, kein Geringerer als Kurt Aeschbacher, der mit unterhaltsamer Mundart durch das Programm führte. Der kannte einige eingängige Anekdoten über die Filme und ihre Komponisten und konnte auch einmal eine liebevolle Zote über des Dirigenten inbrünstiges Dirigat reissen. ASO-Dirigent Douglas Bostock nahm es mit Humor › schliesslich konnte man die Freude am Programm nun wirklich nicht übersehen.

Das «dreidimensionale Surroundsystem», wie Kurt Aeschbacher das ASO nannte, demonstrierte seine Reichweite durchwegs. Denn Filmmusik bedeutet immer auch ein grosses Orchester › und eines mit vielen Schlag- und Effektinstrumenten, die auch in der klassischen Literatur gebraucht werden. Und da die Sicht auf solch ungewohnte Instrumente wie das Tamtam › oder klang das nicht eben nach einer Kirchglocke, die das letzte Stündchen ankündigt? › in der Trafo-Halle bestens gewährleistet war, war der Abend doch noch ein visuelles Erlebnis.

Und spätestens nachdem man Miss Marple auf ihren englischen Schuhen durch den Saal hatte tingeln hören und ihren findig cleveren Blick förmlich spüren konnte, war man sich dann sowieso nicht mehr ganz so sicher › wozu braucht es sie überhaupt noch, die Bilder?

 

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